## Abstract Die Ursachen der behandelten Korrosionsart liegen mitunter in Fabrikationsmängeln wie Spülwasser‐. Beiz‐ und Lötmittelrückstanden oder Fingerabdrücken. Meistens sind jedoch der Gehalt der umgebenden Luft an Feuchtigkeit, Schwefeloxyden und Meerwassersprühnebeln oder das Packmaterial ent
Über Verderbensvorgänge bei Seifen und ihre Verhütung
✍ Scribed by Gottschaldt, W.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1956
- Weight
- 840 KB
- Volume
- 58
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
das erste Spulbad heii3 angewendet wurde, keine charakteristischen Weii3grad-Unterschiede ergibt. Somit enthielten die Waschbader bei Verwendung von Weichwasser in fast allen Fallen genugend Waschreserven.
Auf Grund dieser Gegeniiberstellungen konnte gezeigt werden, dal3 einige Waschmittel, vor allem solche mit synth. WAS, sich bei Verwendung von kaltem Hartwasser zum ersten Spulbad gut bewahrt haben. Bei Verwendung dieser Produkte besteht somit die Moglichkeit, nach der Kochwasche sofort mit kaltem harten Wasser zu spulen.
An Hand dieser Versuchsreihen wurde weiterhin festgestellt, daB das von den Verbrauchern so geschatzte Schaumvermogen keine eindeutige Beziehung zu dem Schmutztragevermogen hat, d. h. nicht das schaumkraftigste Waschbad ergibt die besten WeiBwerte.
Ziisaninieizfas~21)zg Wie bereits ein'gangs bemerkt, sind bei der Bewertung von Waschmitteln eine Vielzalhl von Priifungen anzuwenden. Die durchgefiihrten Vergleichserprobungen gehen einen Ausschnitt iiber den Stand der derzeitig auf dem deutschen Markt be-findlichen Haushaltwasch'mittel. Die Vergleichsprufungen ergaben folgende Feststellungen:
-
Das Verhalten der Waschmittel hinsichtlich des K i t 1 kb i n d e v e r m o g e n s ist ;bei den vergleichsweise gegeniibergestellten Erzeugnissen recht unterschiedlich.
-
Die K a l k -E i n l a g e r u n g e n bei Verwendung von Hartwasser durch die heutigen Waschmittel beeinflussen die Gehrauchswert-Erhaltung von Waschestoffen nur noch unwesentlich, da die amorphe Absch.eidungsform der Inkrustierungen nicht mehr so nachteilige Eigenschaften auf die Gewebe ausiibt wie die kristallinen Ablagerungen, die beim Gebrauch der friiheren Waschmittel entstanden.
-
Das S c h m u t z t r a g e v e r m o g e n der hier gegeniib'ergestellten Waschmittel, welches fur die Weisgrad-Erhaltung von groi3er Bedeutung ist, erwies sich bei diesen Vergleichssversuchen, besonders in Hartwasser, als recht unterschiedlich. Hierdurch wird die Gute der einzelnen Waschmittel weitgehend gektennzeich.net.
-
Bei der V e r w e n d u n g v o n k a l t e m H a r t w a ss e r z u m e r s t e n S p ii 1 e n bewahrten sich einige Wiischmittel hinsichtlich der Weii3grad-Erhaltung sehr gut, wahrend andere sich fur diese neue Arbeitsweise noch nicht gut eigneten.
U'ber Verderbensvorgange bei Seifen und ihre Verhutung *
Vou Dr. W . G o t t s c h n 1 d t , Hainburg
Von den Veranderungen, die an einer fertigen Seife beobachtet werden konnen, is't die gesfiirchtetmste, vieleicht aber auch die interessanteste, das Ranzigwerden. Dieser aus der Fettchemie ubernommene Begriff urnfafit bei den Seifen in der Hauptsache vier Erscheinungen: 1. Dunkelfarbung der gesamten Seifen'oberflach'e iib,er Gelb bis zu tielfem Braun; 2. Bildung von gelben bis braunen Flecken auf der Olberflach,e und an den Prefikanten he,ller S,e#ifenstiicke; 3. Auftreten von ranzigem Geruch; 4. Veranderung der Parfiimierung.
Nur wenige
Autoren geben analytische Daten verfarbter Seife. B,enierkenswert ist eine Untersuchung von W. Prctger I. Eine weiDe Kernseife mit braun-gelben Flecken an den YreBkanten enthielt im Durch'schnitt 72.4 Oio, in den Flecken der Aufienlschicht 78.9 O/o Fettsaure. Die Gehalte an Unverseifbarem plus unverseiftem Fett waren im Mittel 0.Si O/a, in der Adenschicht 0.90 "/a. Das Durchschnittsmuster enthi'elt nur Spuren, die Flecken auf der AuBenschicht 1.9Oio Oxyfettsauren. Weiter wurde in den Flecken Eisen nachgewiesen. Ein anderer Autor * beombachtete Seifenspan,e, die zu einem Hiigel aufgestapelt waren. Nach 33 Tagen waren die Spane aus der AuBenschicht des Hiige,ls braun, im Inner'en gelblich verfarbt. A d e n war der Geruch stark ranzig, inn'en etwas stechend. In der Aui3enschicht fanden sich 0.070/0; im Inneren keine freien Fettsauren. W. Kristen bestimmte die Jodzahlen von Fettsauren aus dem Innern und aus der Aui3enschicht von Seifenstiicken. E r fand, dai3 die Jodzahlen der Fettsauren aus der Aufienschicht deutlich niedriger lagen als di.e der Fettsauren aus dem Innern der Seiienst,iicke. Auch von anderer Seite wurden in ranziger Seife freie Fettsauren beobachtet4 und positive Aldehyd-Reaktionen i'estgestellt,5. Durch Wasserdampf-Destillation lieBen sich ' Smeifensieder-Ztmg. 58, 711 [1931].
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die durchgeführte Untersuchung zeigte folgende Ergebnisse: Imprägnieröl kann Eisen in sehr erheblichem Ausmaß angreifen. Der Angriff nimmt mit steigender Temperatur zu und beträgt bei 240° etwa 200 g/m^2^.Tg. Er ist auf die sauren Bestandteile des Imprägnieröls zurückzuführen und kann d