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Über Thiazole, XXIX. Mitteil.: Über die Kondensationsprodukte von Thiosemicarbazid mit α- Chloracetessigester und eine neuartige Ringverengung des 2-Amino-5- methyl-6-carbäthoxy −1.3.4-thiodiazins zum 3-Methyl-4- carbäthoxy-5-amino-pyrazol

✍ Scribed by Beyer, Hans ;Wolter, Gerhard


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1956
Tongue
English
Weight
474 KB
Volume
89
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Abstract

Bei der Kondensation von α‐Chlor‐acetessigester mit Thiosemicarbazid entstehen in Abhängigkeit vom p~H~ und der Temperature 4‐Methyl‐5‐carbäthoxy‐thiazolyl‐(2)‐hydrazin, α‐Chlor‐acetessigester‐ thiosemicarbazon und 3‐Amino‐4‐methyl‐5‐carbäthoxy‐thiazolon‐(2)‐imid. Das Thiosemicarbazon läßt sich zum 2‐Amino‐5‐methyl‐6‐carbäthoxy‐ 1.3.4‐thiodiazin cyclisieren, das unter dem Einfluß starker Salzsäure in das 3‐Amino‐4‐methyl‐5‐carbäthoxy‐thiazolon‐(2)‐Imid umgelagert wird.

Beim Erwärmen des 2‐Amino‐5‐methyl‐6‐carbäthoxy‐ 1.3.4‐thiodiazins in neutralem oder schwach saurem Mediam erfolgt in origineller Reaktion unter Abscheidung von elementarem Schwefel eine Ringverengung zum 3‐ Methyl‐4‐carbäthoxy‐5‐amino‐pyrazol. Dieses konnte durch Diazotierung und anschließende Behandlung mit Unter‐phosphoriger Säure zu dem bekannten 3‐Methyl‐4‐carbäthoxy‐pyrazol desaminiert werden.