Über Säuren des Schwefels, XXVI. Halbester der Thioschwefelsäure
✍ Scribed by Schmidt, Max ;Talsky, Gerhard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Tongue
- English
- Weight
- 440 KB
- Volume
- 94
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Halbester der Thiwhwefelsaure
Aus dem Institut fUr Anorganische Chemie der Universittit MUnchen (Eingegangen am 21. Dezember 1960) n-Butylmercaptan reagiert mit Schwefeltrioxid unter Bildung von bei Raumtemperatur unbestandiger S-n-Butyl-thioschwefelsiiure, n-C4HgSSO,H. Analog entsteht ausThiopheno1 und SO3 die thermisch instabile freie Phenylthioschwefelsaure GHsSSO~H. Chlorschwefelslure-alkylester readeren mit Schwefelwasserstoff erst oberhalb der Zersetzungstemperatur der 0-Thioschwefelsaureater unter Bildung von Chlorwasserstoff, Wasser und Sulfanen, wahrend sich Chlorschwefelsiiure-silylester mit Schwefelwassersto5 zu 0-Silylestern der Thioschwefeleure umsetzen. -Die relative Verseifungsgeschwindigkeit einiger Schwefel-Halogenverbindungen wird experimentell bestimmt. Von der Thioschwefeldure leiten sich drei Arten von Estern ab: 1. S-Alkyl-bzw. Arylester der Form RS-SO20H. Die Salze diem Halbester sind als ,,BuNTE-SW'~) schon lange bekannt. Die freien Halbester konnten dagegen bis jetzt noch nicht erhalten werden.
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