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Über Silicone III: Silicone zur wasserabstoßenden Oberflächen-Imprägnierung

✍ Scribed by Grothues, B.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Weight
568 KB
Volume
60
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Unter den Eigenschaften der organischen Polysiloxane ist der wasscrabstoflende Charaktcr besonders augenfillig. Dic physikalischcn Ursachen dieser Fahigkcit der Siliconc, Oberllachen zu hydrophobiercn, wurden hercits im letzten Ucricht bchandelt. Es ist daher verstandlich, dafl ein grofier Anteil der industricll crzcugtcn Silicone zur Impragnierung von Oberflichen verschiedenster Art Verwcndung findet. Um das Jahr 1940 entdcdcte W . I. Patnode', dal3 Obertlachen, die man Methylchlorsilan-Dampfen aussctzt, das Wasscr abwciscn. Die Chlorsilane sctzen sich auf der Obcrflache mit dcm stcts vorhandcnen Wasserfilm zu den entsprechenden Silanolen uni, die wcitcr zu Polysiloxancn kondensieren. Diesc Mcthodc dcr Oberllichcn-Impragnicrung ist nur bcschrankt anwcndhar, da in ihrem Vcrlauf Salzsiure in Frciheit gesetzt wird. Fur siureempfindliches Material, wic Leder, Tcxtilien. Papier usw., scheidct tlicscs Vcrfahren aus. I n dcr Papier-Chromatographie verwendet man allerdings gelcgcntlich Alkylchlorsilanc zur Hydrophobicrung tler Papiere (rcversed-I'hase-rhromatography) 2. Wie 11. A . Schrrytcn und Mitarbb. a zeigtcn. gcht Ccllulosc mit dcn rcaktionsfahigen Chlorsilanen chemisrhe Rindungen ein. Fur Glas untl Keramik ist das Verlahren gut verwcndbar. So werdcn beispielsweise Biirettcn und anderc mafianalytische Gcratc lcicht mit ciner Liisting von Chlor-hzw. Alkoxysilancn in Tetrachlorkohlenstoff odcr Renzol als Liisungsmittel hydrophobicrt I . In dcrartig behandcltcn Gcraten bilden wiflrige Liisungen nur cinen schr flachen, kaum wahrnehmharen Meniskus aus und crlcichtern so eine genaue Ablcsung. In dcr Pharmazic hietet die Behandlung von Ampullcn, Phiolen und Flaschcn fur waflrige Impfstoffe mit Siliconen den Vorteil. dal3 man mit einer hypodermischen Nadcl praktisch den ganzen Gcfaginhalt aufnehmcn kann s. Das Verhalten waflrigcr Fliissigkeiten auf siliconicrtcn Oberflachen ist eine Folge des hohen Randwinkels zwischen Wasscr und organischcm Polysiloxan. Die GriiRe des Randwinkels (s. Ahb. I ) ist eine Funktion tler organischcn Silicone-Komponente O. Bci Methyl-polysiloxanen hetragt er etwa 103" und steigt mit der 1,ange der Alkyl-Kette an. Bei Kettcn mit 12 bis 18 C:-Atomcn bctragt cr ca. 110n7. Dicse Erhiihung dcs Randwinkels Iaflt sich abcr nicht praktisch verwcrten, d a gleichzeitig mit wachscndcr Langc dcr organischcn Restc die Warmcbcstandigkeit stark absinkt.

FETTE


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Carboxylierung erfolgt. Im sauren Gebiet findet unter diesen Hcdingungcn keine Reaktion statt. Der Verlanf der Carboxylierung wurde chromatographisoh verfolgt und 11 in allen Fallen ident,ifiziert und charakteri-Hiert. Diese miihclos verlaufende Einlagerung von CO, in Polyphenole zu den auch im saur