Über pyrogene Umsetzungen von Kohlendioxyd mit Schwefelkohlenstoff und Schwefelwasserstoff
✍ Scribed by Meyer, Richard ;Schuster, Siegfried
- Book ID
- 102779298
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1911
- Weight
- 732 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
rnethylenglykol aus der Reaktionsmasse zu isolieren; der alte, iiber dasPimelinsaurenitril, CN.(CH&.CN, und Heptamethylendiamin, NH,.(CH&. -NHs, fiihrende Weg ') erscheint also weit zuverlassiger und bequemer, urn von den Penta-zu den Heptamethylenverbiudungen zu gelangen. 255. Richard Yeger und Siegfried Schuster: dbe; pyrogene Umsetzungen von Kohlendioxyd mit Schwefelkohlenstoff und Schwefelwasser8tofY. (Eingegangen am 30. Mai 1911.) Bei Gelegenheit einer Untersuchung uber die Einwirkung von D i a z o b e n z n l k i j r p e r n auf M e r c a p t a n e haben V i c t o r M e y e r und O t t o S t n d l e r s ) die merkwurdige Beobachtung gemacht, da13 die erhaltenen schwefelhaltigen o l e bei der Stickstoffbestimmung nach D 11 -111 a s ein betrachtliches Gasvolumen ergaben, welches einem Stickstoffgehalt bis zu 1Gol0 entsprach, wiihrend sie sich bei niiherer Untersuchuug als stickstofffrei erwiesen. Bei genugend langsamer Ailsfiihrung der Verbrennuog konnte die Gasentwicklung vermieden werden. Das bei den ersten Analysen aufgefangene Gas war kein Stickstoff, sondern Kohlenoxyd. Zur Erkliirung dieser auffallenden Erscbeinung wurde angenommen, do13 sich bei rascher Verbrennung der schwetelhaltigen Verbiodungen rorubergehend Schwefeldioxyd bildet, welches unter den Bedingungen d e r Operationbei Anwesenbeit gliihender Kupferspiralen usw.d n s Kohlendioxyd zu Kohlenoxyd reduziert. Wirklich erhielten die Verfasser kleine Mengen von K o h l e n o x y d , als s i e . K o h l e n d i o x y d gemenat mit S c b w e f e l d i o x y d iiber glilhende Kupferspirelen leiteten.
Da uns die Frage durch diese fliichtigen Versuche nicbt hinrei-&end geklart erschien, so beschlossen wir, eine etwas eingehendere Untersuchung vorzunehmen. Es wurde deshalb Kohlendioxyd und Schwefeldioxyd gemischt durch eine gluhende Rohre geleitet; aber das Ergebnis waren nur Sp4ren von Koblenoxyd. gleichgiiltig, ob die Rohre leer oder mit Kupferoxyd, mit metallischem Kupfer oder dergleichen gefullt war. N u r in einem Falle konnte eine meBbare, immerhin auch nur sehr geringe Menge von Kohlenoxyd nachgewiesen werden.
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Trotz der bestehenden sehr umfangreichen Literatur uber Einzeladsorptionen von Gasen ist die gegenseitige Beeinflussung zweier Gase an einem Adsorbens noch wenig untersucht worden. l m folgenden sol1 uber die Beeinflussung der Adsorption von O,, N, und H, durch CO, an Lindenholzkohle berichtet werde
DurchfluB +Oqo) auf Temperature11 von 1 l%lIL2(l5(J 'C untl Thucke (fur Methan) von 10-70 Torr bescliriinkt. AuBerhalb tlieser Grenzen wnrden Bandstrnkturen auch bei erheblic4i griilieren Scliwankungen der Versuchsparameter nicht bcobachtet. Uamit erlicbt sich die Frage nach dem besoiideren Bildungs