Über Platinverbindungen der Isonitrile
✍ Scribed by Tschugaeff, L. ;Teearu, P.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1914
- Weight
- 298 KB
- Volume
- 47
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
laslich sind. I n konzentrierter Schwefelsaure lost es sich in der Kalte schwer, in der Warme leicht mit schwach gelber Farbe.
A n t h r a c h i n o n -3 . 8 -f l u o r e n o n (Formel IV) (P h t h a l p 1-2.3fl u o r e n on). 1.65 g '7-Aniino-3-benzoyl-authrachinon wurden in 16.5 ccni konzentrierter Schwefelsaure gelost, und eine Losung von 0.4 g Natriumnitrit in 3 ccm konzeutrierter Scbwefelsaiire in der Kalte hinzugefugt u n d ca. 'it Stunde steheu gelassen. Dann wurde die Losung unter Siiberer Kiiblung mit Eis versetzt, und dafiir Sorge getragen, dal3 die Temperatur nicht iiber :ijo stieg, wobei sich die D i a z o v e r b i n d u n g in Form eines gelbroten Niederschlages ausschied. ills dessen Menge nicht mehr ziinabm, wurde die Mischung rnit wenig Naturkupfer C vcrsetzt uncl aiif dem Wasserbade wahrend ca. 1 ' / I Stunden erhitzt. Bei ca. 800 begann eine lebhafte Stickstoff-Entwicklnng, und mit den1 Portscbreiten der Reaktion nahm die Masse eine hellere Farbe an, bis sie schliel3licb schwach gelb wurde. Die Ausbeute betrug 1.55 g voni Schnip. 333-340O. Aus Nitrobenzol krystallisiert das A n t h r a c h i n o n -2.3-f I u o r e n o u iu schwach rotgelben Nadelu, die bei 351O (korr. 365O) schmelzeu. 0.1304 g Sbst.: 0.3576 g CO1, 0.0426 g HnO. C ~l H l o 0 3 (310.09). Ber. C 81.89, H 3.25.
Gef.
51.07, D 3.65.
Das Authrachinon-2.J-fluorenon ist in Alkohol, Beuzol, Toluol, Eisessig so gut wie unlijslich; in Nitrobenzol und in Pyridin ist es mit schwach gelber Farbe ziemlich loslich. Konzentrierte Schwefelsaure wird tiefrot gefarbt. Mit Hydrosulfit entsteht eine griioe Kape, aus aelcher Baumwolle ahnlich gefarbt wird. Die Farbe geht beim Verhiingen in ein sehr schwaches, alkalibestandiges Gelb iiber. 85. L. Tschugaeff und P. Teearu: dber Platinverbindungen der Isonitrile. (Eingegangen am 2. Februar 1914.) Vor etwa 10 Jahren wies L. R a m b e r g nach I), dal3 Platinchloriir mit P h e n y l -c a r b y l a m i n zwei isomere Verbindungen eingeht: eine violette, anscheinend amorphe und eine gelblichweifle, krystallinische (Schmp. 257-25S0). Die erstere, welche bald darauf unabbangig von H o f m a n n und Bugge') erhalten worden ist, zeicbnet sich durch Vergl. €3. 40, 25578 [1907]: 1) B. 40, 1772 [1907]. 1) L. Ram berg, B. 40, 2578 [1897J. 9) B. 47, 350 [1914].
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