Über physikalische Methoden im chemischen Laboratorium. XVI. Die Einwirkung elektrischer Entladungen auf gasförmige Elemente und Verbindungen
✍ Scribed by Dr. H. Gehlen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1931
- Tongue
- English
- Weight
- 762 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Ciehlen: uber physikalische Methoden iiri chenrischen Laboratorium. XVI.
Mikromethode umgearbeitet, und so geht diese Entwicklung Schritt fiir Schritt mit innerer Notwenldigkeit w i t e r .
So eiiifacli heute das Verfahren ist, so unerreichbar fern erschien danials das Ziel, eine Methode auszubauen, die allgemein a n w e n d h r ist untd nicht a n den einzelnen unerfullbare Anfoderiingen an GeschicklichLeit stellt.
111 seinani Ruche hat P r e g 1 selbst aiif diesen dornenvollen Weg hingewiesen. Es wiirde zii welt fuhren, all diese Einzelheiten hier zu schildern. Der sachliche Erfolg beweist, dafi der beschrittene Weg Zuni richtigeii Ende gefiihrt hat. So veraltet der friiheren Generation der L i e b i g sche Kohlenofen erscheint, so uberholt sind heute die meterlangen Verbrennungsofen. Elementaranalysen aller Elemente, -41kyl-und Moleliulnrgeurichtsbestiiiiiiiungen konneii mit maximal 10 bis 15 nig Substanz a n einem Tage bewaltigt werden, und zwar niit groi3erer Genauigkeit denn je. Allniiihlich fai3t die wissenschaftliohe Welt Zutraueii zu den Methoden der Mikrochemie. Besonders die Entwicklung der Biwhemie drangt zu deren Anwendung. Und rnit dieseni Steigen des Vertrauens machst die Zahl der Prableme. Die Zeitschrift ,,Mikrochemie" (Haim & Co., Wien) w i d gegriinbdet, und der Festbanid, der vor Jahresfrist anlaf3lich P r e g 1 s 60. Geburtstage erschien, gibt Zeugenschaft fur die Entwicklungsmoglichkeiten dieser Arbeitsrichtung. Die Skepsis der wissenschaft1iche:i Welt schwindet allniahlich, und in gleichem Mafie stellen sich BuDere Anerkennungen ein. Schon 1914 wird ihni der L i e b e n -Preis zuteil, ini Jahre 1923 erfolgt die 'erleihung des E h r e n d o k t o r a t e s von Gottingen, und ini gleichen Jahre wird ihni der No b e 1 p r e i s fur Chemie verliehen. P r e g 1 ist inzwischen Hotfrat geworden, der Stolz der alma mater Carola-Francisca. Aber er bleibt der bescheidene stille Mann. Giite kennzeichnet sein Wesen. Er steuert der Not der Studierenden. Aus alleii Landern und Instituten stromen nun im Grazer Institut junge Krafte zusammen, die unter P r e g 1 s Leitung und unter der seines Schulers Hans L i e b die neue Methode erlernen und in die