Eine ausfiihrlichere Darstellung dieses Gegenstandes ist im Arkiv f6r kemi etc. (Stockholm) 4, Nr. 33 (1912) und in einer 1naug.-Diss. Upsala 1912 zu findeu. 0,3411 g Saure, iiber Schwefelsaure getrocknet, verbrauohten 13,50 ccm 0,09754 n-Lauge.
Über Phenanthren-2-sulfosäure und einige ihrer Derivate
✍ Scribed by Sandqvist, Hâkan
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1911
- Weight
- 512 KB
- Volume
- 379
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Das als Ausgangsmaterial fur diese Untersuchung dienende Kaliumphenanthren-2-sulfonat wird als Nebenprodukt bei der Sulfurierung des Phenanthrens nach Kunz2) aus dem Bariumsulfat gewonnen. Man kocht das bei dem Neutralisieren des Sulfurierungsgemisches entstandene Bariumsulfat mit verdunnter Schwefelsaure aus und fiihrt die Saurelosung uber die Ammoniumsalze in die Kaliumsalze iiber. Diese werden einer fraktionierten Krystallisation unterworfen, die, der Beschaffenheit des Kalium-2-sulfonates wegen, sehr lastig ist.
Dieses Salz bildet , wie alle Phenanthrensulfonate, gern ubersattigte Losungen und krystallisiert in auberst kleinen Krystallen, die unter dem Mikroskope kurzen zottigeii Haaren sehr ahneln. Das auskrystallisierte Salz mit der Lauge sieht wie saure Milch mit ihren Molken aus, es ist sehr voluminos und auBerst schwer zu filtrieren.
Die wenigstens annahernde Einheitlichkeit und die Zugehorigkeit zur 2-Reihe des Phenanthrens ist durch die Uberfuhrung in den Methylester und in 2-Phenanthrol bewiesen.
Phenanthren-2-suEfosaure, C14H9S03H + HzO.
Uer groflte Teil der bei dieser Untersuchung benutzten freien Saure ist folgendermaben dargestellt. 12,4 g I) Naheres hieriiber wird voraussichtlich spater berichtet werden. Auch andere Sulfosauren und andere Phenanthrenderivate sind in AngriE genommen.ober Phenanthren-3-sulfosaure siehe S a n d q v i s t , diese Annalen 36'3, 104 (1909).
*) Untersuchungen iiber Phenanthren, Berlin 1902, S. 120 und diese Annalen 321, 263 (1902). 1) Vgl. unteu. 2, Ber. d. d. chem. Ges. 34, 4004 (1901).
. -. l) IXese Annalen 321, 305 (1902). 8) Ber. d. d. chem. Ges. 34, 4005 (1901). 3, Dime Aiinaleti 362, 1 (1908).
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kernes durch den Naphthalinkern eine ganz normale Farbvertiefung, die sich durch eine Verschiebung der Absorption nach den langeren Vellen urn 20-30 pp auBert, wobei eine regelrnaBige Zunilbme der Differenzeo bei wachsender Wellenlange stattfindet. DaB dadurch soheinbar doch eine Farbaufhellung eint