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Über Molybdänsäurephosphite, -hypophosphite und -subphosphate (Zur Kenntnis der Iso- und Heteropolysalze, Mitteilung.)

✍ Scribed by Arthur Rosenheim; Walter Weinberg; Jacob Pinsker


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1913
Tongue
German
Weight
355 KB
Volume
84
Category
Article
ISSN
0372-7874

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✦ Synopsis


I n der VIII. Mitteilung uber Heteropolysalze2 haben A. ROSEN-HEIM und R. BILECKI gezeigt, da8 bei der Bildung yon Molybdansaureverbindungen der Alkylarsinsauren die Sauerstoffatome der letzteren durch MOO,oder Mo,O,-Reste substituiert werden. J e stkker alkyliert die Arsinsaure ist, um so weniger Molybdanatreste nimmt sie bei der Bildung der Heteropolysalze auf.

Die Durchfuhrung analoger Versuche bei der Alkylphosphinsaure bereitet deswegen gro8ere Schwierigkeiten, weil diese Verbindungen, besonders die der aliphatischen Reihe, wesentlich schwerer zuganglich sind als die Arsinsguren. Bevor nicht groBere Mengen der Stammsubstnnzen in reinem Zustande dargestellt werden konnen ist an eine exakte Untersuchung der Heteropolyphosphinate nicht zu denken. Betrachtet man aber die Phosphorige-und Unterphosphorigesaure als Alkylphosphinsauren, in denen die Alkylreste durch Wasserstoff substituiert sind, so kann man an ihnen die Gultigkeit der obigen fur die Systematik der Heteropolysalze wichtigen Gesetzmafligkeit prufen.

Molybdansaurephosphite.

Dieverbindungen der Molybdansaure mit Phosphiten hat W. GIBBs' entdeckt. Er erhielt durch Zusatz von phosphoriger Saure zu einer sauren Losung von Ammoniummolybdanat einen sehr schwer loslichen, hellgelben Niederschlag, fur den er die Formel 4(NH4),0. 4H,PO,. 24Mo0, .25H,O ermittelte.


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Die sdenige SBure bildet Heteropolyselenite mit Molybdgnaten und Vanadinaten, die besonders von W. PRANDTL mehrfaoh untersuch t sind.2) Von beiden Verbindungsreihen sind zahlreiche versohiedene Salze dargestellt, die meistens kristallographisch gut charakterisiert sind, aber trotzdem teilweise in ih