Über Molekül- und Einschlussverbindungen von Steroiden
✍ Scribed by Dirscherl, Wilhelm ;Gerhards, Erich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 590 KB
- Volume
- 639
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
An Hand von Zustandsdiagrammen wurde die Fähigkeit von Steroiden zur Bildung von Molekül‐ und Einschlußverbindungen untersucht. Steroide mit der δ^5^‐3‐ol‐Gruppierung bilden mit Fettsäuren, Benzoesäure und Phenylurethan Verbindungen, die auf Grund der ermittelten Molverhältnisse als choleinsäureartige Einschlußverbindungen anzusprechen sind, in denen die Steroide, ähnlich wie Desoxycholsäure, den Einschlußkanal bilden. Durch eine δ^4^‐3‐Keto‐Gruppierung sowie durch einen aromatischen Ring A im Steroidmolekül geht die Fähigkeit zur Bildung analoger Verbindungen verloren, und es entstehen mit den entsprechenden Partnern nur Verbindungen, die auf Grund ihrer kleinzahligen Molverhältnisse als Molekülverbindungen im klassischen Sinne aufzufassen sind. — Mit Hippursäure oder Phenylurethan als Partner der Steroide beobachtet man neben kleinzahligen Molverhältnissen Verbindungen mit einem hohen Säureamidgehalt. Diese Verbindungen, in denen 4, 6, 8 und 12 Moleküle des Amids auf 1 Steroidmolekül entfallen, lassen sich als Gittereinschlußverbindungen deuten, in denen das Steroid vom kanalbildenden Amid umhüllt wird. — Aus der Bestimmung der Löslichkeit von Testosteron in Abhängigkeit von der Hippursäurekonzentration kann man auch in wäßriger Lösung Verbindungen mit 2 oder mehr Molekülen Hippursäure pro Molekül Testosteron annehmen.
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Bruno Brnmert and Ntkalaaa Boh: t&iar eirie neme <kagse vo9 organisohen Molekfil-VsrbfadaPseP. [Aus d. Chem. Institut d. Universitiit Wiinburg.] (Eingegangen am 9. Januar 1925.) l) B. 56, 83 [I923]. \*) B. 65, 2322 [1922]. 56, 491. 2068 [1g23]. 67, 1792 [I924]. 3) Wir nehmen an, da5 dort, wo w k Ver