Über Kohlensäurebestimmung im Trinkwasser
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1889
- Tongue
- English
- Weight
- 104 KB
- Volume
- 2
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Der bei 270° übergehende Antheil 6, 5 Proc. von der destill. Fettsäure, wurde zwischen Filterpapier gepresst, der Pressrückstand aus Alkohol umkrystallisirt und sodann mit Baryumacetat fractionirt gefällt. Die erste Fraction ergab nach dem Zerlegen der Barytseife und Umkrystallisiren eine weisse blätterig krystallisirende Fettsäure von 61,8° Schmelzpunkt und 220 Verseifungszahl, welche also mit Palmitinsäure übereinstimmt. Die letzten Fractionen ergaben Fettsäuren vom Schmelzpunkte 53,3 bis 53,9°u ndVerseifungszahlen 240, 245. DerSchmelzpunkt blieb bei wiederholtem Umkrystallisiren constant: Myristinsäure. Ich wollte den bei der Destillation im Kolben verbliebenen Theil auf einen etwaigen Gehalt an Stearinsäure untersuchen, was mir aber, da derselbe viele bereits harzige Zersetzungsproducte enthielt, nicht gelungen ist.
Die Fettsäuren, welche an der Zusammensetzung des Palmkernöles theilnehmen, sind diesen Resultaten zufolge: Capron-, Capryl-, Caprin-, Laurin-, Myristin-und Palmitinsäure neben Olsäure, deren Menge, wie aus den Jodzahlen der verschiedenen von mir untersuchten Palmkernöle zu ersehen ist, ziemlich schwankt. Den Hauptantheil an der Zusammensetzung nimmt die Laurinsäure, was im Vereine mit dem Vorhandensein von Capron-, Capryl-und Caprinsäure die Eingangs erwähnten sehr stark an Cocosnussöl erinnernden Eigenschaften des Palmkernöles erklärt.
Wien am 30. Mai 1889.
📜 SIMILAR VOLUMES