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Über Isopren und Kautschuk. 24. Mitteilung. Über die Reduktion des Kautschuks mit Jodwasserstoffsäure

✍ Scribed by H. Staudinger; James R. Senior


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1930
Tongue
German
Weight
269 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Die Reduktion des Kautschuks besass friiher besonderes Interesse, (la Harries3) auf Grund seiner Vorstellungen uber die Konstitution des Kautschuks der Ansicht war, der Hydrokautschuk sei moglicherweise im Vakuum unzersetzt destillierbar, und so konnte seine Darstellung fur die Ermittelung der Konstitution des Kautschuks von Bedeutung sein. Bei der katalytischen Reduktion erhielten H . Xtaudinger und J . Fritschi4) einen Hydrokautschuk, den sie als hochmolekularen Paraffinkohlenwasserstoff ansahen : bei der Destillation verkrackte derselbe und lieferte niedermolekulare Spaltprodukte. Daraus wurde geschlossen, dass auch der Kautschuk ein hochmolekularer Kohlenwasserstoff sei. Gegen diese Ansicht schien zu sprechen, dass der Hydrokautschuk das Aussehen von Kautschuk besitzt und sicli in Losungsmitteln, wie z. B. in Ather, leicht lost, also wesentliche Unterschiede von hochmolekularen Paraffinen bekannter Konstitution, wie z. B. dem Diinyricyl, zeigt. Da Hydrokautschuk eine verzweigte Kette besitzt, so konnte man denken, dass darauf der Unterschied von Di-myricyl beruht. Es war aber auffallend, dass das bei der Reduktion des Butadienkautschuks erhaltene Hydrierungsprodukt 3 ebenfalls nicht die physikalischen Eigenschaften eines hochmolekularen Paraffinkohlenwasserstoffs besitzt, obwohl man hier ganz aneloge Eigenschaften mit den hochmolekularen Paraffinen erwarten sollte, da bei der Reduktion des Butadien-kautschuks eine normale Paraffinkette enstehen sollte. Diese Fragen gaben Anlass, Hydrokautschuk auch noch auf andere % ' e k e darzustellen6). Schon Berthelot') hatte vor vielen Jahren Kautschuk rnit Jodwasserstoffsaure bei hoherer Temperatur in Paraffinkohlenwasserstoffe ubergefuhrt, die oberhalb 350° unzersetzt destillieren. s o _ _ _ -~


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