Über hochpolymere Verbindungen, 125. Mitteil.: Molekulargewichts-Bestimmungen an hochmolekularen Poly-äthylenoxyden
✍ Scribed by Staudinger, H. ;Lohmann, H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1935
- Weight
- 428 KB
- Volume
- 68
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
2313 bestatigt . Beim Ni-Dimethyl-porphyrin liegt sicher kein normaler, sondern ein D u r c h d r i n g u n gs -Komplex vor. Von F. Haurowitz ist dann nochmals der Ni-Tetramethyl-hamatoporphyrin-ester untersucht worden. Es gelang nicht, Krystalle zu erhalten, das Praparat blieb auch bei wiederholtem Umscheiden aus Pyridin-Methanol oder Eisessig-Methanol amorph. Es hatte jedoch den berechneten Ni-Gehalt. Eine von H. K i t t e l durchgefiihrte magnetische Messung ergab xmol = + 580. unabhangig von der Feldstarke; aber bei einer zweiten Messung am Nachmittag des gleichen Tages fand man xmo1 = -36.10-O! Das friiher gemessene Praparat, das stark paramagnetisch gewesen war, gab nun xmol = -158.10-6, war also schwach diamagnetisch. Diese Schwankungen zeigen, dadl die Praparate nicht einheitlich sind und ihre Susceptibilitat andern. Es ist zu vennuten, da13 sie Liisungsmittel komplex an Ni gebunden enthalten, trotzdem bei 1100 getrocknet wurde, und dadl beim Altern allmahlich Ziisungsmittel abgegeben oder Wasser aufgenommen wird. Aus den magnetischen Messungen an diesem Ni-Salz konnen daher Aussagen iiber die Bindungsart nicht abgeleitet werden. Wir teilen diese Ergebnisse gemeinsam mit, um damit zum Ausdruck zu bringen, daL3 irgendwelche wesentlichen Differenzen zwischen unseren Messungen nicht mehr bestehen. Wir sind ubereingekommen, dai3 die weitere magnetische Untersuchung der Porphyrin-Metall-Komplexe durch A. T r e i b s und I,. Klemm erfolgen soll; ein ausfuhrlicher Bericht iiber diese Messungen wird nach Abschld der Untersuchung erfolgen. Am Schlusse sei noch darauf hingewiesen, dai3 die Ni-Verbindung d e s Me s o p o r p h y r i ne s t e r s nicht fluaresciert, obwohl sie diamagnetisch ist ; sie verhalt sich also in dieser Hindcht wie die paramagnetischen Porphyrin-Metall-Komplexe. Moglicherweise hangt dies damit zusammen, dai3 die Ni-Verbindung trotz ihrer diamagnetischen Susceptibilitat eine inkomplette Zwischenschicht von nur 16 (statt 18) Aden-elektronen besitzt4). Die Schlul3folgerung von F. H a u r o wi t z betreffs Fluorescenz und Absorptionsspektrum m d also fur diese Verbindung modifiziert werden.
- H. S t a u d i n g e r und H. L o h m a n n : Ober hochpolymere Verbindungen, 125. Mitteil. l) : Molekulargewichts-Bestimmungen an hochmolekularen Poly-athylenoxyden.
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