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Über Hochbasische Lithiumsalze schwacher anorganischer Säuren

✍ Scribed by Arthur Rosenheim; Werner Reglin


Book ID
104603962
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1921
Tongue
German
Weight
877 KB
Volume
120
Category
Article
ISSN
0372-7874

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Das zwiesplltige Verhalten der Lithiumsalze, die in ihren Eigenschaften teilweise den Alkalisalzen, teilweise aber den Erdalkalisalzen sich anschliegen, ist wohlbekannt und vielfach untersucht.

Wrthrend die Lithiumsalze meist starker Sauren, wie z. B. der Chlor-, Brom-, Jodwasserstoffsaure, der Salpetersaure und Schwefelsaure den anderen Alkalisalzen entsprechend leichter loslich sind als dieee und einen positiven Temperaturkoeffizienten der Loslichkeit besitzen, sind das Lithiumfluorid, das dreibasische Phosphat, das zweibasische Phosphit und viele andere entsprechend den Erdalkalisalzen wenig loslich und haben meist einen negativen Temperaturkoeffizienten. Es sind dies vielfach die Salze solcher Srturen, die wie die Fluorwasserstoffsiiure und wohl auch die Phosphorsaure und phosphorige Saure polymere oder zum mindesten assoziierte Molekiile auch in wa6rigen Lbsungen bilden.

Die Unterauchung der hoclistbasischen Lithiumsalze der Tellursaure, der Antimonsaure und Perjodsaure 9 scheinen diesen Zuemmenhang zu bestatigen und zeigen, daB diese kristallisierten Verbindungen wie Kolloide aus konzentrierten Lithiumlaugen Lithiumhydroxyd stark adsorbieren.

Bei der Darstellung des kristallisierten Lithiumsilicats, Li,SiO, -H,O, hat K. A. VESTERBERO: '

) Beobachtungen gemacht , die ahnliche Deutnngen zulassen.


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