Über Flotationsversuche mit 8-Oxychinolin als Sammler III
✍ Scribed by H. Erlenmeyer; J. V. Steiger; W. Theilheimer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1943
- Tongue
- German
- Weight
- 167 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Nachdem wir in einer ersten Reihe von Flotationsversuchen mit einer grosseren Zahl von oxydischen Mineralien ermittelt hatten, dass Oxin ( = 8-Oxychinolin) sich als Sammler verwenden lasstl), lionnte in Fortsetzung dieser Versuche gezeigt werden, dass Oxin insbesondere mit Solchen Mineralien, die sich von den Elementen der aus der analgtischen Chemie bekannten Oxingruppe ableiten lassen, schwimmfiihige Komplexe zu bilden vermag.
Durch vergleichende Untersuehungen rnit Oxin und 4-Oxybenzthiazol, von denen letzteres, wie friiher gefunden werde 2)3), gegenuber Oxin nur eine beschrankte analytische Verwendbarkeit besitzt, konnte gezeigt werden, dass auch bei Flotationsversuchen entsprechende Einschrankungen fur 4-Oxy-hnzthiazol gegenuber Oxin geltcn.
Wir haben daraus verallgemeinernd den Schluss gezogen, dass wenn bei einem Element die analytische Verwendung von Oxin als FRllungsreagens moglich ist, sich bpi entsprechenden Mineralien auch eine Verwendung von Oxin als Sammler finden lassen sollte. Bei der Uberprufung dieser Arbeitshypothese an Verbindungen des Magnesiums, das als typisches Element der Oxingruppe ein sehr schwer losliches Oxychinolinat gibt, zeigte es sich, dass beider Flotation einige Mineralien dieser Erwartung entsprachen, Piiihrend aber bei anderen ein abweichendes Verhalten gefunden wurde. Es zeigte sich sodann, dass bei ein und derselben Verbindung, wenn Mineralien verschiedener Herkunft untersucht wurden, die Eigenschaft durch Oxin flotierbar zu werden, starke Schwankungen aufweisen kann. TjC' ir glauben diesen Kefund so deiiten zu miissen, dass hei solchen Mineralien, die bei gleicher chemischer Zusammensetzung starke Unterschiede im Ansbringen durch Oxin als Sammler zeigen, die fur die Flotation massgebende MineralgrenzflRehe verschiedenartig ausgebildet ist. Eine exakte Beschreibung solcher Faktoren, die die morphologische Beschaffenheit der Mineralien, d. h. die reale Struktur der kleinsten Krystallteilchen betreffen, ist nicht einfach durchzufuhren. Bei der orientierenden cberprufung einzelner experimenteller Daten fanden wir, dass mit dsr Ermittlung des Wassergehaltex bei solchen Mineralien ein einjgermassen zuverlassiger Anhaltspunkt fur l) Siehe Diss.
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fallenden Produktes h8ngen aber auch noch von der Fallungstemperatur ab. Das oben heschriebene Gel wurde bei ZOO erhalten. Fallt man aus ammoniakalischer Kupfersulfat-Losung bei 900 mit salzsaurer Oxinlosung, so erhalt man gleichfalls ein grunliches, flotierbares Praparat. Die Versuche belegen also