Über einige Verbindungen des Valeraldehyds
✍ Scribed by Strecker, Hermann
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1864
- Weight
- 248 KB
- Volume
- 130
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Bringt man Anilin mit Valeral bei gew6hnlicher Temperdtur zusammen, so vereinigt es sich dainit unter starker Warrneentwickelung. Eiitferiit man das iiberschiissige Anilin init Salzsaure und befreit das sich abscheidende Oel durch Waschen rnit Wasser von der Saure, so erhalt man nwh Entfernung des Wassers einen unkrystallisirbaren, harzartigen Korper. Wie aus der Gewinnung zu ersehen ist, besitzt dieses Product keine basischeii Eigenschaften , es vereinigt sich nicht rnit Sluren. von IIermnnn Slrecker. Das zu den folgenden Versuchen tlieiiende Valeraldehyd wurde nach der bekaiinten Methode durch Einwirkung einer Mischung von chrornsaurern Kali und Schwefelsaure airf Amylalkohol bereitet, durch kohlensaures Natron von Baldriansiure getrennt und zur volligen Reinigung in die krystallinische Verhindung rnit zweifRch-schwefligsauren~ Natron iibergefiihrt. Diese wurde durch Auswaschen init Aether von anhangenden iilartigen Korpern befrcit, und endlich durch Destillation iriit kohlensaurem Natron rrirtl Wiissci. das Aldehyd abgeschieden. Ich stelltc inir daraiis zuerst dic Aiiiinoniakvelbinduiig dirr , iiber welche friihcre Versuche zu selrr versehiedenen Resultaten gefiihrt haben. Nacli l'arki 11s on *) erhiilt inan *J Diese Annale~i XC, 114.
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