Über einige Umsetzungen von Epi-cholesterin-tosylat
✍ Scribed by H. Schmid; K. Kägi
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1952
- Tongue
- German
- Weight
- 514 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Vor Iangerer Zeit haben wir eine Untersuchung, die Reaktionen des Epi-cholesterintosylats (I) betrifft, in Angriff genommen. Inzwischen haben wir erfahren, dass sich auch Herr Prof. C. W . Shoppee, University College, Swansea, intensiv mit diesem Problem befasst hat1). Die vorliegende lcurze Mitteilung wird im Einverstandnis mit Herrn Prof. Shoppee veroffentlicht, der seine Ergebnisse gleichzeitig in England publizieren wird. Das bisher noch nicht beschriehene Epi-cholesterin-tosylat (I) wurde in guter Ausbeute aus Epi-eholesterin und reinem Tosylchlorid in Pyridinlosung bei 20-30° hergestellt. Es schmilzt bei etwa logo unter Rotfiirbung und Zersetzung. Wie fruher gezeigt wurde, geht Cholesterin-tosylat mit Lithiumaluminiumhydrid in die beiden Kohlenwasserstoffe
d 5-Cholesten und 3,S-Cyclocholestan (Isocholesten) iiber2). Bei der entsprechenden Reduktion mit dem Epimeren I bei 20° konnte kein Cyclosteroid aufgefunden werden. Man isolierte lediglich A Wholesten (19 yo) und d3,5-Cholestadien (74 yo). 1,2-Eliminierung stand hier im Vordergrund. ~l~.~-Cholestadien stellte auch das Hauptreaktionsprodukt dar, als man I Solvolyse-Reaktionen unterwarf. Es entstand mit Essigsaure-Kaliumacetat in 56-proz. Rusbeutc neben Olen und einer Spur Cholesterinacetat. Interessanter waren die Resultate mit dem System Methanol-Kaliumacetat : Dureh Chromatographie liessen sich aus dem uncinheitlichen Reaktionsprodukt die folgenden Stoffe gewinnen: ~I~,~-Cholestadien (50 %) ; ein Methylather A C,,H,O vom Smp. 99O [. ID = +SOo (6,4y0); ein isomerer Methylather B, Smp. 67,5-68,5O; [. ID = -73O (15,6 yo); Epi-Cholesterin (12,7 yo) und Cholesterinmethyliither (0,5 %). Der Isolierung der sehr kleinen Mengen von CholesOerinderivaten mochten wir keine Bedeutung zumessen, da wir eine geringe Cholesterinbeimengung in dem von uns verwendeten Epicholesterin nicht ausschliessen konnen. Von den beiden Athern A und B stand uns bisher zur vollstandigen Konstitutionsaufkliirung zu wenig Material zur Verfugung. Beide Ather gaben eine gelbe Tetranitromethan-Reaktion von derselben geringen Intensitat, wie sie 3,5-Cyelocholestan zeigt3). A und B gaben fcrner einen positiven Rosenheim-Test und beim Erhitzen rnit _ _ _ _ _
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Mitteilungen aus dem Allgemeinen Chemischen Universitats-Laboratorium Gottingen.] (Eingelaufen am 15. September 1939.) f7ber das '7-Dehydro-epi-cholesterin ; von A . W i n d a u s und J . Naggatz. &lit 6 Figuren im Text. Vor einiger Zeit haben M a r k e r und seine Mitarbeiter') angegeben, da8 sie
Windaus und Linsert, A. 465, 156 (1928), es ist nicht viillig ausgeschlossen, da6 die Formel C,,H4,0, in C,,H,,O, + H,O aufzulijsen ist. %) Windaus und Linsert, a. a. 0.