Über einige Furanderivate und deren katalytische Hydrierung
✍ Scribed by Hinz, Alfred ;Meyer, Gerhard ;Schücking, Günther
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1943
- Weight
- 980 KB
- Volume
- 76
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Uber einige Furanderivate und deren katalytische Hydrierung . [Aus rl. Teclin.-clieni. Institut d. Techti. Hochschule Berlin.] (Eingegangen am 10. Marz 1943.) _ -~~ -~ _.______~ ~ Furfurol verlnag sowohl in1 saiiren als ini alkalischen Medium n i t Aldehyden, Ketonen sowie Carbonsiiureesterii Aldolkonderisationen einzugehen. Nur unter gaiiz bestininiten Bedingungeri sollen sich nach H . H a b e r l a n d und F:. Hinilen') derartige Aldole isolieren lassen. JIeist t r i t t durcli Wasserabspaltung nildung eines Furyliithylenclerivats ein, iind durch wiederholte Kondensatiou werden schlieI3lich Furylpolynaldehyde, -ketone iind -ester gebildet. So kann Furfurol mit Acetaldehyd zu ~-:i-Furyl]-acrolein oder mit Essigester zuni P.[z-Furyl]-acr?.ls~ureester hzw. durch weitere Kondensation des Furylacroleins mit Essigester zuin ,~-IZurfurl.liden-crotonsiilireeste~ umgesetzt werrleti. Die Synthese dieser Ester kann nuch nach P e r k i n jtin. durchgefiihrt wcrdcti. Ferner liaben w rschiedene Autoren 2) 3) 4, 6) durch weitere Kondensation niit Aceton auf analogein Wege das Furylacrotein ziim l-jr-Furyl]-3-oxo-l1~~adierl-(l.3) iirid 1.9-Bis-[r-furyl~-3-oxononatetraeii-(l.3.h.8) unigesetzt. Diese Verbiiidungen besitzen ein besondcres Iriteresse, meil die daraus d.irch viillige Hydrierung entstehenrlen cr-Tetrahydrofuryl-alkanderi-ate durch Aufspaltung dcs T~truliyclrof~iranritiges bislier s c h w r darstellbnre aliphatische Stoffe leicliter zugiinglich niachen sollten. Die in der Literatur angegebenen Ausbeuten fiir diese Verbindungen sind aurjerordentlich gering. Durch Veranderung der Reaktionsbedingungen, des pH-Wertes, der Temperatur und der Konzentrationsverhaltnisse konnten die Ausbeuten in allen diesen Fallen wesentlich erhoht werden. Wahrend z. B. das 1.9-Bis-[x-furyl]-5-oso-nonatetraen-(l.3.G.8) bisher nach H. R o hm e r 3, nur iiber das isolierte und durch niehrmalige Destillation unter grol3en Verlusten gereinigte l-[a-Furyl]-5-oxo-hexadien-(l.3) durch nochmalige Kondensation mit Furylacrolein in geringen Mengen erhaltlich war, konnte die Kondensation von 2 Mol. Furylacrolein niit 1 3101. Aceton direkt nahezu quantitativ durchgefiihrt werden. Durch Kondensation des Furfurols mit Butyraldehyd wurde das bisher in der Literatur nicht beschriebene ~-~4thyl-P-[a-furyl]-acrolein als gelbes 01, Sdp.,, 1Oi-1090 erhalten. Auch dieses reagiert mit Aceton in nlkalischalkoholischeni Medium in gleicher Weise unter Bildung des l.!I-Bis-[x-furylj-5-oxo-2.8-diathyl-nonatetraen-(l.3.G.8) (rotlichgelbe Nadeln, Schmp. 105O). Die Kondensationsneigung des Furylacroleins, seines khylderivats und des mit Acetaldehyd erhaltlichen Homologen des 5-[a-Furyl]-pentadienals-(2.4) zeigt sich auch in der Bildung 2-fach kondensierter gut krystallisierender Kondensationsprodukte niit Cyclopentanon und Hydrazin (s. Versuchsteil). Ferner wurde die Kondensation von Furfurylidenaceton mit Butyraldehyd durchgefiihrt, die in bisher nur 36-proz. Ausbeute l-[a-Furyl]-3-oxo-octandien-(1.4) als gelbes, licht-und luftempfindliches 01 gibt. Die von H. R o h m e r 3, im sauren Medium dargestellte Furylbrenztraubexisaure konnte in alkalischem Medium glatt in 92-proz. Ausbeute erhalten werden. Die von W. M a r k w a r d e ) und S. S. Sandelin') mit 40-proz. Ausbeute I) Dtscli. Reichs-Pat. 702594 voni 9 . 2. 1939 (C. 1941 I, 3148).
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