## Abstract 1. Auf verschiedene Weise konnte gezeigt werden, dass in den Giften von Naja, Bothrops atrox, Vipera aspis, Vipera latastei und Vipera libetina das in der ersten Mitteilung als Ophio‐__l__‐aminosäure‐oxydase (Ophio‐oxydase) bezeichnete Ferment auftritt. Geringe Unterschiede gehen nicht
Über eine neue l-Aminosäure-oxydase (Ophio-l-aminosäure-oxydase). 3. Mitteilung
✍ Scribed by E. A. Zeller; A. Maritz; B. Iselin
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1945
- Tongue
- German
- Weight
- 733 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Fast gleichzeitig wurden im Tierreich zwei Fermente entdeckt 2 ) 3 ) , die die Oxydation einer Reihe von 2-Aminosauren, wie Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, zu beschleunigen vermogen. Das eine tritt im Saugerorganismus auf 2 ) 4 ) und wird im folgenden der Kurze hnlber als ,,Sauger-oxydaseLL bezeichnet. Das andere, die Ophio-Z-aminosaure-oxydase (,,Ophio-ouydase") findet sich in Schlangengiften. Die beiden Fermente sind sehr nahe verwandt miteinander, unterscheiden sich aber durch ihre Fahigkeit, Z-Prolin anzugreifen. Urn die Fermente gegeneinander abzugrenzen, unterzogen wir die Spezifitat und einige Hemmungsreaktionen der ,,Ophio-oxydase" einer eingehenden Analyse. Die Ergebnisse lieferten gleichzeitig einige Beitrage zur Aufklarung der Bindungsverhaltnisse zwischen Enzym und Substrat. E x p e ri m e n t e I I e s . I. G i f t e . Die Gewinnung und Herkunft des Aspis-, Libetina-und Cobragiftes (Praparat I , Tabelle 2) sind dieselben, wie sie in der vorhergehenden Mitteilung beschrieben wurden5). Cobragift I1 und I11 (Tabelle 2) kamen aus dem Institut Pasteur. Das Berusgift wurde von einer Kreuzotter des Zoologischen Gartens Basel, und das Gift der Naja haje aus einern mehrere Jshre alten Trockenpraparat der Giftdrusen gewonnene). I I . Allg e in e i n e Ve r s u c h s b e d i ng u nge n . Die Versuchsbedingungen sind dieselben wie sie in friiheren Mitteilungen beschrieben wurden. Alle Reaktionen wurden bei einem pH von 7,2 durchgefuhrt. Die Phosphatpufferkonzentration betrug m/15, sofern nicht wegen ungenugender Pufferungskspazitat (vgl. A4sparaginsaureversuche) die Phosphatkonzentration erhoht werden musste. Die Konzenl ) 1. Mitteilung: E. -4.
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