Über eine chemische Methode, Die Stärke der schwerlöslichen anorganischen Basen zu bestimmen
✍ Scribed by K. A. Vesterberg
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1917
- Tongue
- German
- Weight
- 592 KB
- Volume
- 99
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Wegen ihrer geringen Loslichkeit hat man die Basenstarke der meisten anorganischen Hydroxyde nicht auf dem gewohnlichen Wege, durch Ermittelung der elektrolytischen Dissoziation, bestimmen konnen. Dafur kann man den Weg einschlagen, die H y d r o l y s e ihrer Salze zu messen. Die Methoden, welche bisher hierzu am meisten verwandt wurden, sind teils Rohrzuckerinversion, teils Esterverseifung, teils elektrometrische Messung der Wasserstoffion konzentration. 1 DaB aber weder die eiae noch die andere von diesen Methoden genugend bequem und allgemein verwendbar ist , geht deutlich daraus hervor, da,B bisher, mit Ausnahme einer Anzahl von Chloriden und Sulfaten, nur verhaltnismaBig wenige Metallsalze in bezug auf ihre Hydrolysenverhiiltnisse Gegenstand einer erschopfenden Untersuchung gewesen sind.2 Die Inversionsmethode versagt fast immer bei gewohnlicher Tcmperatur sowie beiSalzen von schwacheren SBuren und bei stark gefarbten Salzen. Auch die e l e k t r o m e t r i s c h e Methode paBt nur fur Salze starker Sauen. Dazu ist diese Methode nicht verwendbar fur Metalle, die ,,edler" sind als Wasserstoff, wie auch bei Salzen, deren Kation (wie Fe' ") oder Anion (wie NOs, CIO,) durch Wasserstoff reduziert werden kann. Wenn man nun die Starke einiger Basen nach Hydrolyse-1 tfber die Methoden zur Bestimmung der Hydrolyse von Salzen siehe NAUMANN u. R~CEER, Journ. f. prakt. Chem. [2] 74 (1906), 209; sowie H. LUND~N, Affinititsmessungen an schwachen Siuren und Basen (AERENS u. HERZ, Sammlung chemischer und chemisch-technischer Vortrage, Bd. XIV, 1908). a Vergleiche die Tabellen 254, n k in LANDOLT-BORNSTEIN, Physikaliscbchemische Tabellen, 4. Aufl., 1912.
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