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Über ein Kalium-Doppelsalz der Arsenigsäure und Schwefelsäure

✍ Scribed by A. Stavenhagen


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1894
Tongue
English
Weight
183 KB
Volume
7
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Es bestehen viele Methoden zur Bestimmung der Kohlensäure bei Gegenwart von löslichen Sulfiden. Die üblichste beruht auf der gleichzeitigen Freimachung des Schwefelwasserstoffs und der Kohlensäure, Absorption des ersteren in mit trocknem Kupfersulfat-Bimstein gefüllten Röhren und Aufnahme der Kohlensäure in gewogenen Natronkalkröhren. Die Methode hat den Nachtheil eines zu complicirten Apparates. Es wurde auch ein Vorschlag gemacht, die Sulfide mit Wasserstoffsuperoxyd in Sulfate zu verwandeln. Bei dieser Methode dauert die Oxydation im Falle, wenn die Substanz in Wasser unlöslich, zu lange. Die im Folgenden angeführte Methode ermöglicht, auf ganz einfache Weise und ohne Zeitaufwand die Kohlensäure unter den angeführten Bedingungen zu bestimmen. Die Bestimmung wird in dem gewöhnlichen Fresenius'schen Apparate ausgeführt. In das Entwicklungskosten, in welchem die abgewogene Substanz sich befindet, wird bei vollständig zusammengestelltem Apparate ein Überschuss einer 20proc. Kupferchloridlösung hineingebracht. Die in der Substanz vorhandenen Sulfide werden als in Salzsäure unlösliches Cu S niedergeschlagen. Es wird weiter in üblicher Weise mit Salzsäure die Kohlensäure ausgetrieben und in den Natronkalkröhren absorbirt und gewogen. Kupfersulfat eignet sich zu diesem Zwecke weniger, da im Falle der Anwesenheit von alkalischen Erdmetallen schwer oder ganz unlösliche Sulfate entstehen, welche die Einwirkung der Salzsäure behindern. Mit dieser Methode wurde die Kohlensäure in Schlackencementen bestimmt; die Resultate waren immer befriedigend. Zürich, Chem. Lab. der eidg. Anstalt zur Prüfung von Baumaterialien.


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