Über ein einfaches Verfahren zur operativen Behandlung der habituellen Peronaeussehnenluxation
✍ Scribed by Hans Platzgummer
- Publisher
- Springer
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 546 KB
- Volume
- 61
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
Eingegangen am 18. August 1966
Als Ursache ffir die Entstehung der Peronaeussehnenluxation (P. S.L.) werden verschiedene Umst~nde angeschuldigt. So berichtet KaA~IER fiber einen Fall einer angeborenen P.S.L. bei einem ~ Jahre alten Jungen. M. LANG]~ schreibt, sie kSnne sieh auf konstitutioneller Anlage entwickeln, sei abet meist posttraumatiseh bedingt, wobei wiederum h~ufig kleinere Traumen, rfickf/~llige Distorsionen und nicht so sehr ein einmaliges sehweres Trauma zur Zerrei~ung der Retinaeula und damit zur Luxation der Sehnen fiihren. Nach KRASKE trete die Luxation ein, wenn der leicht supinierte und plantarflektierte FuB dureh einen plStzliehen Zug an den Peronaeusmuskeln in die extendierte und abduzierte Stellung hingerissen wiirde. Es mfisse im wesentlichen doch eine Muskelaktion sein, die die Luxation der Sehnen zustande bringe. Die Versehiebung der Sehnen kSnne aber nur erfolgen, wenn der feste, die Fascie versti~rkende und die Sehnen fiberdeckende Bandstreffen zerreiBt, welcher als l~etinaculum proximale die Sehnen im Sulcus malleoli fibulae festh/~lt. Manche Autoren sehen nun die Ursache ffir das Zustandekommen der Luxation in einer abnorm geringen Ausbildung der diese Malleolenrinne seitlich begrenzenden Knochenleiste, weshalb sie yon einer individuellen Disposition sprechen. KlCASKE glaubt, dal~ diese anatomische Veri~nderung durch das h~ufige Darfibergleiten der Sehnen entstehe und es sieh also um ein sekund/~res Gesehehen dureh die Atrophie handle, weshalb er die Zerreil~ung des l~etinaeulum proximale als die wesentliche Vorbedingung fiir das Eintreten der Luxation hi~lt. ~aeh v. MUttALT sei aber nicht so sehr die Beschaffenheit des Bandes, das verschieden stark angelegt sei, priidisponierend fiir die Luxation, sondern die Konfiguration des knSchernen Hypomochlions, das alle Uberg~lge yore kr~ftigen Knochenrand bis zur abgerundeten Kontur aufweisen kSnne. Es sei daher verst/~ndlich, dal~ eine somit flaehe Gleitrinne die naeh vorne abscherende Zugriehtung begfinstigt und das Ffihrungsband dadurch fiberbeansprucht, allm~thlich fiberdehnt, aufgefasert und schliel~lich durchrissen wird. Fiir v. MV~ALT schei~lt also die besondere Knochenkonfiguration die primi~re Voraussetzung ffir die Ausl5sung einer Luxation der Sehnen zu sein.
Die Behandlung der gewohnheitsm~igen P.S.L. seheint insofern problematisch zu sein, da trotz der verhi~ltnism~l~igen Seltenheit des Krankheitsbildes bzw. der Verletzung eine relativ gro~e Anzahl yon versehiedenen Operationsmethoden angegeben wurde. * tterm Universit~ttsprofessor Dr. 1)Au~ ttVBnR zum 65. Geburtstag gewidmet.
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## Abstract Es wird ein einfaches Verfahren zur Darstellung von 2,4,6‐Triarylpyryliumsalzen mitgeteilt. Der Einfluss von Auxochromen, insbesondere von Dimethylaminogruppen, auf die Farbe der Pyryliumsalze und der analogen N‐ Methyl‐ pyridiniumsalze wird besprochen. Auxochrome wirken in Verbindung m