Über Digitanolglykoside, VIII. Holadyson, ein neues Digitenol aus Holarrhena antidysenterica Wall
✍ Scribed by Tschesche, Rudolf ;Mörner, Ingrid ;Snatzke, Günther
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Weight
- 724 KB
- Volume
- 670
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 11. Februar 1963 Fur Holadyson, C21H2804, wird die Struktur A1.4-Pregnadien-1 lcr.18-diol-3.20dion-hemiketal-(l8+20)
[A1.4-18.20-0xido-pregnadien-l la.20-diol-3-on] wahrscheinlich gemacht. Drei Phytosteringlucoside werden in der Kurchi-Rinde nachgewiesen.
Die Rinde von Holarrhena antidysenterica WALL. (Kurchi) enthalt eine Vielzahl von Alkaloiden mit 2 N-Atomen, die sich alle vom Pregnan ableitenz-4). Es schien daher interessant, in dieser Droge nach Stickstoff-freien biogenetischen Vorstufen zu suchen.
Sie sollten dem Digitenol-Typ 2) angehoren, da auch in anderen Holarrhena-Arten Monoamino-Verbindungen gefunden werden konntens-7). Bei den bisher aus diesen Pflanzen isolierten Neutralstoffen handelte es sich um ,,Sitosterin" 8), Lupeolg), Lipoide W, Gerbstoffeg), ein Produkt C22H18010) und ein Keton C26H52011).