Über die Änderung der Thermokraft und der elektrischen Leitfähigkeit einer Kalium-Natriumlegierung beim Übergang vom festen in den flüssigen Aggregatzustand
✍ Scribed by K. Siebel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1919
- Tongue
- English
- Weight
- 809 KB
- Volume
- 365
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Andmurag der Thermokraft u. der ekldrtkchen LeitfihQkeit usw. 261 &te betrachtet). Meist ist mit dieser Parallelversohiebung auch noch eine Richtungsiinderung verbunden. Dje h i d e n letzten Erscheinungen shd rein thermoelektrischer Natur. Die niShere Diskussion derselben fuhrte zu dem Resultate, deB irn Augenblick dee Schmelzens eines Metalles rn der bereits vorhandenen Thermospannung gegen das Vergleichsmetall zwischen noch festem und bereits geschmolzenem Metall eine thermoelektrische Zusatzspannung auftritt, die durchweg vom flussigen zum festen Teil des Metalles gerichtet ist. Auch wurde damals schon mit Hilfe einer von A. Bernoullil) nbgeleiteten Formel diese hypothetische Zusatzspannung berechnet und mit den gemessenen GroDen in ver-hiiltnkmal3ig guter Ubereinstimmung gefunden. Nach dem betrcffenrlm elektronentheoretischen Ausdruck in der von mir ;tiif feste und flussige Phase ekes Metalles nngewandten Form : wo R die Gaskonstante = 8,316.10' Erg/Grad, F die Ladung eines Mols = 9647 elektromagn. Einh. und V, und V , die AtomvoInmina der beiden im !Phermokreis verbundenen Metalle bedeuten, ergibt sich diem Zusatzspamung als Folge der plotzlichen hclerung des Atomvolumens im Augenblicke des Schmelzens der Metalle.
Das Zustandekommen jener Spanniing murdc also in Verbindung gebracht mit der am Sch meliipu n k te ein tre tend en sprungh af ten Volumiind erung . Wie J. Koenigsberger2) wohl mit Recht bemerkt, ist allerdinga die Anwendung jener aus quantentheoretischen Uberlegungen abgeleiteten Formel auf ein flussiges Metall nicht einwandfrei. Am SchluB dieser Arbeit wird gezeigt werden, wie dasselbe R e d t a t auch ohne Benutmng der Bernouillischen Formel manglos herauskornmt.
Der Zweck der vorliegenden Untersuchungen an einer Kalium-Natriumlegierng war einmal der, die oben geschildesten fruheren Ergebnisse nochmls zu prufen, vor allem aber sollte durch e k e an demselben Metallmaterial vorgenommene Untersuchung der elektrischen Leitfiihigkeit die hierbei mi erwartende sprunghafte h d e r u n g b e h Wechsel des Aggregat-