uber die Zersetzung der Diazoketone; I) Ch. G r u n d m a n n , A. 624, 31 (1936). 2, H. R o t h , Mikrochemie, Molisch-Festschrift 375 (1936).
Über die Zersetzung der Oxalate
✍ Scribed by M. Herschkowitsch
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1921
- Tongue
- German
- Weight
- 523 KB
- Volume
- 115
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Bei der groSen Bedeutung des Eisenoxyds, das als Poliermittel in der optischen Technik zur Herstellung von feineren optischen Flachen Verwendung findet und aus Ferrooxalat durch Kalzinieren desselben hergestellt wird, ist es von Interesse, den Zersetzungs-prozeB des Ferrooxalates niiher kennen zu lernen. Dies umsomehr, als das Poliermittel oder Polierrot, unter scheinbar gleichen Bedingungen hergestellt, sich merklich verschieden verhalt, indem es das zu polierende Glas entweder nicht geniigend scharf greift, oder aber beim Polieren mikroskopisch feine Kratzer verursacht. Abgesehen von dem EinfiuB der Temperatur des Kalzinierens, der sich schon an der Farbe des entstandenen Eisenoxyds augenfallig kundtut, erhalt man auch bei strenger Einhaltung der Temperatur haufig ein Polierrot, das zu Polierkratzern AnlaB gibt.
Dies vorausgeschickt, will ich uber den Zersetzungsvorgang des Ferrooxalates berichten.
Erhitzt man Eisenoxalat im offenen Tiegel iiber dem Bunsenbrenner, so erhalt man ein rotbraunes nicht magnetisches Pulver, das sich analytisch als reines Eisenoxyd erweist.
Zunachst habe ich die Zusammensetzung des Ferrooxalats festgestellt, indem ich das PrHparat in Form von kleinen PreBlingen, um ein Stauben zu vermeiden, in ein U-Rohr von schwer schmelzbarem @la8 eingewogen. Die beiden Schenkel des U-Rohres, die mit Ansatzrahrchen versehen waren, wurden nachdem die eingewogene Substanz von beiden Seiten mit Glaswollepfropfen bedeckt waren, zugeschmolzen. Durch das U-Bohr, das in einen kleinen elektrischen Ofen eingesetzt wurde, wurdo Lnft durchgesaugt. Die einstramende Luft passierte erst ein mit Chlorcalcium, dann mit Natronkalk gefiilltes Rohr ; das ausstrtimende Gas wurde, wie in der Verbrennungsanalyse iiblich, durch ein gewogenes Chlorcalcium-und zwei ebenfalls gewogene Natronkalkrahrchen geleitet, die weiter mit einem Chlorcalciumrohr und eiuer Waschflasche mit etwas SchwefelsLure verbunden waren.
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