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Über die Zerlegung von Kohlenwasserstoff-Gemischen mit Hilfe adsorptiver und präparativer Methoden V. Untersuchungen an Gatschen, Teil I: Zerlegung der n-Paraffine

✍ Scribed by Spengler, G. ;Jantzen, E.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1960
Weight
638 KB
Volume
62
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Es wird uber die Zerlegung der n-Paraffine von Rohgatschen berichtet. Die dahei verwendeten Gatsche entstammen einem Siedebereich, der sich vom Dieselkraftstoff bis einschlieBlich Destillationsruckstand erstreckt. Die n-Paraffine werden zunachst durch Harnstoffaddukt-Bildung abgetrennt und diese n-Paraffine dann adsorptiv zerlegt. Die Untersuchungen ergeben, daO eine weitgehende Auftrennung in einzelne n-Paraffine moglich ist, daB d k s e aber noch geringe Anteiie von z. B. Naphthenen, endverzweigten, langkettigen i-Paraffinen enthalten. SBparation des melanges d'hydrocarbures B l'aide de methodes adsorptives et preparatives V partir des cires paraffiniques brutes. Celles-ci proviennent d'un domaine d'khullition qui s'etend du combustible Diesel jusqu'au rksidu de distillation inclusivement. Les n-paraffines sont d'abord skparkes par formation d'un complexe d'uree suivie d'une separation adsorptive. Les etudes montrent qu'il est possible de rkaliser une separation poussee en les n-paraffines individuelles, mais que celles-ci contiennent encore de faihles quantitks de naphtenes, d'isoparaffines a longue chaine et ramifikes en bout de celle-ci. On traite de la separation des n-paraffines In Fortsetzung unserer Arbeiten haben wir uns auch eingehender mit der Zerlegung von Gatschen befai3t. Zur Untersuchung wurden 4 Rohgatsche ausgewahlt, die bei der technischen Aufarbeitung eines Erdols (Rohols) durch Entparaffinierung mit selektiven Losungsmitteln gewonnen wurden, und zwar: Gatsch A: aus der Dieselkraftstoff-Fraktion (Destillat), Gatsch B: aus der Spindelol-Fraktion (Destillat), Gatsch C: aus der Schmierol-Fraktion (Destillat) und Gatsch D: aus dem Destillationsruckstand. Da anzunehmen war, dai3 insbesondere die Gatsche C und D auch hohermolekulare Kohlenwasserstoffe enthalten, wurde fur die Erprobung unserer Methoden noch fallweise ein Hartparaffin vom Schmp. 104OC (Krufifi-Paraffin S H 100) in die Untersuchungen mit eingeschlossen. Zur ersten Charakterisierung der Gatsche wurden deren Kennzahlen, wie Schmelzpunkt, Brechungsindices, Farbe und Jodzahl, erfai3t. Es wurde festgestellt, dai3 aui3er Kohlenwasserstoffen praktisch keine weiteren Korper vorhanden sind. I. Z e r l e g u n g d e r R o h g a t s c h e Es ist empfehlenswert, zunachst mit Hilfe der Jodzahl den Gehalt an Olefinen der Rohgatsche zu bestimmen, um diese gegebenenfalls mit Hg-acetat abtrennen '+ Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. H. P. Kaufmann zum 70. Geburtstag gewidmet. "" Vortrag anlaDlich der DGF-Vortragstagung 1959 in Baden-Baden a m 2. November 1959. Auch an dieser Stelle sei der Fachgruppe IX (Wachse) der DGF fur die finanzielle Unterstiitzung dieser Arbeiten gedankt.


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Über die Zerlegung von Kohlenwasserstoff
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## Abstract Es wurde ein Trennungsgang zur Zerlegung höhermolekularer Kohlenwasserstoffe mit Hilfe von Testverbindungen ausgearbeitet und auf die Untersuchung verschiedener Wachsprodukte (Candellilawachs, Bienenwachs, Paraffingatsch und Braunkohlenparaffin) angewandt.