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Über die Verwendung des Refraktometers zur Bestimmung der Trockensubstanz und des spezifischen Gewichts des Honigs

✍ Scribed by Korpsstabsapotheker Utz


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1908
Tongue
English
Weight
339 KB
Volume
21
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Fur die Beurteilung des Honigs ist auch das s p e z i f i s c h e G e w i c h t der wiisserigen Honiglosung 1 : 2 heranzuziehen, das nicht unter 1,11 betragen soll, entsprechend 25% Wasser im Honig. Der Wassergehalt wird nach den Vereinbarungen entweder in der Weise bestimmt, daB man das spez--Gew. einer etwa 10Y"igen unfiltrierten Honiglosung bei + 15' bestimmt und hieraus den Gehalt an Trockensubstanz nach den H a 1 e n k e -M 6 s -

r schen Tabellen oder besser nach der von K. W i n d i s c h berechneten Extrakt-und Zuckertafel feststelltoder indem man 5 g Honig mit 25 g ausgegliihtem Quarzsand in einer flachen Glasschale mit 10 ccm Wasser vermischt und im Vakuum bei 100' eintrocknet. H. S t a d l i n g e r (Pharm. Ztg. 1905, 537) gibt fur die Bestimmung der T r o c k e n s u bs t a n z folgendes Verfahren a n : 50 ccm einer 2%igen Honiglosung = 1 g Hnnig werden entweder in einer ,,Weinextrakt"-Platinschale oder in einem flachen Wageglaschen mit eingeschliffenem Sttipsel zunachst auf dem Wasserbade zur dickfliissigen Konsistenz verdampft und dann unter allmahlicher Erhohung der Temperatur bis auf 100' mehrere Stunden (et,wa 8) ausgetrocknet. Bei Verwendung einer groBeren Honigmenge als 1 g erweist sich ein tarierter Zusatz von staubfreiem, ausgegliihtem Quarzsand, sowie ein mitgewogenes Glasstibchen als recht zweckdienlich. Zur Vermeidung von Feuchtigkeitsanziehug hat die Wagung des Trockenriickstandes moglischt rasch zu erfolgen.


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