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Über die vertikale Verbreitung der Phytoplanktonten im Meere

✍ Scribed by E. Steeman Nielsen


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1939
Tongue
English
Weight
937 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
1434-2944

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✦ Synopsis


Die Planktonalgen sind wie andere autotrophe Pflanzen vom Lichte abhangig. Sie werden darum nur in den oberen Wasserschichten angetroffen. Bis zu welcher Tiefe Phytoplanktonorganismen gedeihen konnen, hangt vor allem von der geographischen Breite, der Jahreszeit und der Durchsichtigkeit des Meerwassers ab. Doch spielen oft auch eine Reihe anderer Faktoren mit und machen die Sache etwas verwickelter. Vor allem sind die vertikalen Wasserbewegungen oft von ausschlaggebender Bedeutung. Endlich haben die verschiedenen Arten des Phytoplanktons nicht dasselbe Lichtbedurfnis. Z. B. gibt es eine Reihe tropischer Arten, die die lichtdurchfluteten oberen Wasserschichten meiden, wahrend andere Arten grade hier das Lichtoptimum finden. Eine exakte Methode der Bestimmung, bis zu welcher Tiefe das Phytoplankton produziert werden kann, liefern Stoffwechselversuche mit Rohplankton oder Aufschlemmungen von Phytoplanktonkulturen. Es ist vor allem das Verdienst von Marshall und O r r (1928), diese Methode eingefiihrt zu haben. Diese Forscher machten ein ganzes Jahr hindurch solche Versuche mit Kulturen der Diatomee Coscinosira polychorda im Loch Striven. Ab und zu wurde auch Rohplankton benutzt. Es wurde gezeigt, daJ3 im Sommer in diesem Gebiet Produktion von Phytoplankton bis zu einer Tiefe von gut 20 m stattfindet, im Winter dagegen nur gerade an der Oberflache. Untersuchungen verschiedener anderer Forscher in nordeuropaischen Kiistengewiissern haben gezeigt, daB man *bier nie Produktion auf groJ3eren Tiefen als 45 m trifft : meistens ist die produktive Schicht bedeutend


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