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Über die Vereinheitlichung von Aräometern

✍ Scribed by Dr. Walter Block


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1924
Tongue
English
Weight
492 KB
Volume
37
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Regieruogsrat an der Reicheanstalt fur Ma6 und Gewicht. (Eingeg. 1l.p. 1923.) Vom Verein deubcher Chemiker , Fachgruppe fur chemisches Apparatewesen, ist der Verfasser der vorliegenden Abhandlung mit den Vorarbeiten zur Vereinheitlichung von Mometern beauftragt worden. Im nachstehenden sollen nunmehr die Ergebnisse dieser Arbeiten k u n zueammengestellt werden, um allen daran Interessierten Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Wegen der bisherigen Vorarbeiten zur Vereinheitlicbung von ArLiometern sei insbesondere auf eine Abhandlung von w. Burau (Deutsche Glasinstrumenten-und Hohlglasindustrie 1920, S. 1) verwiesen. Will man Artiometer normalisieren, so kann man, wie es den Anschein hat, in Bhnlicher Weise vorgehen, wie bei der bereits abgeschlossenen Normalisierung von Thermometern, indessen 1Ut sich dieses Verfahren nicht in gleicher Weise auf Arlometer anwenden, denn man mu5 folgendes berticksichtigen: Jedes Artlometer ist in gewisser Weise llhnlich wie ein Thermometer ein Stuck, das einzeln angefertigt wird. Es werden wohl die K6rper von Ariiometern in gro5en Mengen gleichzeitig geblasen, indes das Zusammenfugen des K6rpers mit dem Stengel, das Aussuchen des Glasrohres fur diesen, das Zeichnen der Skala ist vollstlindig Einzelarbeit, so da6 es von vornherein untunlich erscheint, fur alle Abmessungen des Araometere strenge Ma6e und Formen vonuschreiben. Bei den Thermometern ist wohl in gewisser Weise eine ziemlich weitgehende Normalisierung erfolgt, durch Festlegung der Abmessmgen. Das hat auch hier seinen guten Grund, da Thermometer vielfach in fertige Apparaturen eingebaut werden mussen oder als Ersatz fur zertrummerte, Gerate dienen sollen, die sich in Metallfassungen bestimmter Gr65e befinden. Etwas Derartiges kommt fIfr AriIometer nicht in Frage abgesehen von den. versch windenden Fallen, wie bei Ariiometern fur Steuenwecke oder z. B. bei der Leuchtgasherstellung. wo die Artiometer in den Fltissigkeiten unter einer Glasglocke schwimmen. Aber auch in diesem Falle sind genauer einzuhaltende Ma5e reichlich bedeutungslos. Das Vorschreiben von bestimmten Abmessungen f i r ArBometer hat zweifellos zur Polge, da6 die Herstellung sich unn6tig verteuert. Es erscheint deswegen zweckmlflig, derartige Vorschriften auf ein verschwindendes Mindestmai3 zu beschrhken. Es kann vielmehr den Fabrikanten Uberlassen bleiben, geeignete Abmessungen selbst ausfindig zu machen. Auf einen Umstand mu5 indessen hingewiesen werden. Die Renutzung von Ariiometern erfolgt in der Regel in Standzylindern, die eigens zu diesem Zwecke von den HUtten hergestellt werden. Die lihnlichen viel gebrauchten MeBzylinder eind fur diese Zwecke nicht immer v6llig geeignet, wenn ihre Glasmasse zu schlierig und streifig ist, um durch sie die Ariiometer sicher ablesen zu k6nnen. Es werden daher fast immer fur Arlometer besondere Glaser her.


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