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Über die Variabilität bei Artemia Salina

✍ Scribed by Nadeschda Gajewski


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1922
Tongue
English
Weight
655 KB
Volume
10
Category
Article
ISSN
1434-2944

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✦ Synopsis


Mit 'rafel IT (in Heft J / : ' tler Revue).

(Schlul3.)

IV. Schon im Laufe einiger Monale nach den] Anfange meiner Beobachtungen uber Artemia', wurde rnir ihre groDe Neigung zur Variabilitat klar, und bei dem chemischen Gehalte des Wasscrs, welches in der Zeit der Experimente streng dasselbe gehalten wurde , wurde auch die zweifellose Abhangigkeit dieser Variationen von der Verstiirliung oder Verdunuung der Salzlosurig klar.

Aber doch entstand die Fraqe: ob ich hier vielleicht nicht eher ein Phiinomen der Vererbung, als ein Phanornen der Variabilitit h<itte?

Moglicherweise gibt es mehrere Itassen voii Artemia, welche in den Seen und Aquarien nebeneinander esistieren und sich stiindig unter Verteilung der Merkmale nach Me ndel's Regeln kreuzen; immerfort stirbt der Teil der Tiere, der wegen der Kombination der geerbten hrerkmale den entstandenen Bedingungen nicht geeignet i d , aus, und der Teil der geeigneten Tiere bleibt am Leben; der Beobachter aber erhiilt den Eindruek, als ob die Organisation der Tiere sich aktiv geandert hiitte, da13 sie neue, im Keimp'asma nicht vorhanden gewesene Merkmale bekommen haben, und da8 diese Variationen von der Anderung der Unigebuiig abhiingen.

Obwohl schon die stufenweisen Organisations-ilnderungen derdrtemia dafiir zeugten, da13 man hier nicht mit Kombinationen der verteilten Beschaffenheiten zu tun hat, wurden doch, urn gerade diese Frage auf experimentellem Wege zu klaren, reine Linien von Artemia geziichtet.


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