## Abstract Bei der Umsetzung von Acetyl‐schwefelchlorid mit Diazomethan entsteht neben Stickstoff und Diazo‐aceton überrraschenderweise β‐Chloräthyl‐acetyldisulfid. Dieses ließ sich in β‐Chloräthyl‐hydrogen‐disulfid und weiter in β‐chloräthansulfonsaures Ammonium sowie β‐Chloräthyl‐(2.4‐dinitrophe
Über die Umsetzung von α-Oximino-carbonylverbindungen mit Diazomethan
✍ Scribed by Eistert, Bernd ;Müller, Robert ;Selzer, Herbert ;Hackmann, Ernst-August
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1964
- Tongue
- English
- Weight
- 579 KB
- Volume
- 97
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
WBhrend Phenanthrenchinon-monoxim (IV) und einige andere o-Chinon-monoxime mit Diazomethan, Diazoathan und Phenyldiazomethan in Oxazole (V) umgewandelt werden, bildet Diazomethan mit den Monoximen von Campherchinon, Indandion-(l.2), 3.3-Dimethyl-indandion-(l.2), N-Methyl-isatin, Thionaphthenchinon, 3.4.5-Triphenyl-cyclopenten-(3)-on-(l) und 3.4-Diphenyl-cyclopenten-(3)-on-( 1) unter N-Methylierung Nitrone. Die Nitrone werden durch Mineralsaure rasch und in sehr guten Ausbeuten zu den a-Dicarbonylverbindungen hydrolysiert, aus denen sie sich umgekehrt mit N-Methyl-hydroxylarnin bilden, wobei dessen Angriff an der sterisch am wenigsten behinderten CO-Gruppe erfolgt. Zum Vergleich werden rnit 0-Methyl-hydroxylamin die 0-Methyl-oxime hergestellt. -Auf die praparative Bedeutung des auf diesen Befunden basierenden ,,Nitron-Verfahrens" fur die Herstellung von a-Dicarbonylverbindungen aus Monocarbonylverbindungen wird hingewiesen.
Im Zusammenhang mit unseren Untersuchungen iiber die Reaktionen von Diazoalkanen rnit a-Dicarbonylverbindungen 1) interessierte auch das Verhalten ihrer Monoxime gegen Diazoalkane. Wir berichten im folgenden iiber Umsetzungen von a-Oximino-ketonen mit Diazomethan.
M. 0. FORSTER und H. HOLMES~) erhielten bei der Einwirkung von Diazomethan auf Isonitrosocampher (I) ein um CH2 reicheres Produkt, das mit dem aus I und Methyljodid/Natriummethylat entstehenden3) identisch war. Sie hatten es zunachst als ,,Isoxim"-Derivat I1 a mit einem Oxaziridinring formuliert, doch zogen sie schlieRlich die ,,Nitron-Formel"4) 11 b vor. Das Produkt wurde durch Mineralsaure ,,with extraordinary facility" zu Campherchinon (111) hydrolysiert ; das Filtrat reduzierte Fehlingsche Losung bereits in der Kalte, enthielt also N-(und nicht @-Methylhydroxylamin. *) Aus den Dissertationen von R. MULLER [1961], H. SELZER [I9621 und E.-A. HACKMANN [1962], Universitat Saarbrucken. 1) a) B. EISTERT, G.
📜 SIMILAR VOLUMES