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Über die Synthese von 1.6-Dimethyl-hexatrien, 1.8-Dimethyl-octatetraen und 1.12-Dimethyl-dodecahexaen

✍ Scribed by Kuhn, Richard ;Grundmann, Christoph


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1938
Weight
434 KB
Volume
71
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Uber die Analysen halogenhaltiger Substanzen wird demnachst berichtet.

Die Ermoglichung dieser Arbeit in apparativer wie in finanzieller Hinsicht verdanken wir der freundlichen Unterstiitzung durch Hrn. Geheimrat Prof. Dr. H a n s Fischer. Es sei ihm an dieser Stelle herzlichst gedankt.

Miinchen, den 23. Dezember 1937.

74. Richard K u h n und

Christoph G r u n d m a n n : Uber die Synthese von 1.6-Dimethyl-hexatrie~1, 1.8-Dimethyl-octatetraen und 1.12-Dimethyl-dodecahexaen.

[Aus d. Kaiser-U-ilhelni-Institut fur medizin. Forschung, Heidelberg, Institut fiir Chemie.] (Eingegangen am 20. Januar 1938.) Die aliphatischen Polyenaldehyde H,C . [CH : CHI,. CHO sind, wie wir gefunden haben, allgemein befahigt, mit Alkylmagnesiumhalogeniden in normaler Reaktion die sekundaren Alkohole H,C . [CH : CHI,. CHOH . R zu liefern. Am Beispiel des Crotonaldehyds (n = 1) sind solche Synthesen bereits von J. Reif l) beschrieben worden, wobei die Ausbeuten 40--500,I, d. Th. betrugen. Aus Sorbinaldehyd (n = 2) und Athylmagnesiumbromid erhielten wir in einer Ausbeutevon 79% d. Th. das Octadien-(2.4)-01-(6), H,C.[CH:CH], . CHOH . CH, . CH,, als farbloses, schwer bewegliches 0 1 von kummelahnlichem Geruch. Das daraus durch Wasserabspaltung erhaltene i.6-Dimethylh e x a t r i e n , H,C. [CH:CH],.CH,, krystallisierte etwa zur Halfte in weioen, fettig glanzenden Blattchen, die nach dem Umkrystallisieren aus Methanol bei 52O schmolzen. Sie erwiesen sich als identisch mit dem von E. Urionz) durch thermische Zersetzung von Dipropenplglykol erhaltenen Kohlenwasserstoff vom Schmp. 52.5O. Aus Octatrienal (n = 3) und khylmagnesiumhromid bildet sich das D e c a t r i e n-(2.4.6) -01 -(8) , H,C . [CH : CHI,. CHOH . CH, . CH,, in einer Ausbeute von 44% d. Th. Es stellt ein gelbstichiges, schwer bewegliches 01 dar. Die Unscharfe des Siedepunktes (93-98O/0.6 mni) deutet in Anbetracht der genau stimnienden Analysenzahlen auf ein Gernisch stereoisonierer Verbindungen. An der Luft unterliegt das Decatrienol einer rasch verlaufenden Autoxydation und Polymerisation. &fit Antimontrichlorid in Chloroform gibt es keine Farbreaktion, mit konz. Schwefelsaure tritt in lebhafter Reaktion Verharzung und Verkohlung ein. Zur Wasserabspaltung aus den1 Decatiienol kann man init einem Krystallchen Jod oder mit einenl Tropfen konz. Salzsaure bzw. Phosphorsaure auf 50-60° erwarmen. Am glattesten gelingt die gewiinschte Reaktion wie bei I) n. 39, 1603 [1906j; 41, 2739, [1908]. ?) Compt. rend. Acad. Sciences 196, 353 j19331; Y. U r i o n . Ann. Chim. [11] 1, 5 r1934]. Nr. 2/1938] eon 1.6-Dimethyl-hexatrien.


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