Die thermischen Eigenschaften von Copolymeren aus Trioxan und cyclischen hithern, cyclischen Acetalen, Lactonen oder Vinylmonomeren werden erortert. Die Copolymeren haben zwar meist etwas niedrigere Schmelztemperaturen als homopolymeres Polyoxymethylen; sie depolymerisieren jedoch im Gegensatz zu re
Über die stabilität von copolymeren aus 1,3,5-trioxan mit verschiedenen lactonen
✍ Scribed by Iwabuchi, Susumu ;Jaacks, Volker ;Kern, Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1976
- Weight
- 740 KB
- Volume
- 177
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Der thermische Abbau von Copolymeren aus 1,3,5‐Trioxan und den Lactonen β‐Propiolacton (3‐Propanolid), Pivalolacton (2,2‐Dimethyl‐3‐propanolid) und ε‐Caprolacton (6‐Hexanolid) wurde untersucht. Der langsame und vollständige Abbau der Copolymeren wird zurückgeführt auf
eine statistische acidolytische Kettenspaltung durch Carboxyl‐Endgruppen,
die Abspaltung von Acrylsäure an den sauren Endgruppen,
die statistische Kettenspaltung durch Pyrolyse von Esterbindungen vor allem in Sequenzen aus mehreren β‐Propiolactonbausteinen.
Die Teilreaktionen (1) und (2) können durch Zusatz von Butandiol‐Diglycidyläther‐(1,4‐Bis(2,3‐epoxypropoxy)butan) oder N‐(2‐Naphthyl)anilin oder von Epoxiden stark vermindert werden. Trotzdem haben Copolymere aus 1,3,5‐Trioxan und β‐Propiolacton eine wesentlich geringere thermische Stabilität als solche aus 1,3,5‐Trioxan und Äthylenoxid oder 1,3‐Dioxolan.
Die 3. Teilreaktion wurde an einer Modellreaktion geprüft: die Pyrolyse von β‐Äthoxypropionsäureäthylester (Geschwindigkeitskonstante k=3,5·10^−6^ min^−1^ bei 180°C).
Copolymere aus 1,3,5‐Trioxan und Pivalolaction sind sowohl thermisch als auch gegen Alkali sehr viel stabiler als Copolymere aus 1,3,5‐Trioxan und β‐Propiolacton. Copolymere aus 1,3,5‐Trioxan und ε‐Caprolacton bauen thermisch etwas schneller ab als solche mit Pivalolacton.
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