Über die sogenannten Geister der Spektralgitter
✍ Scribed by C. Runge
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1923
- Tongue
- English
- Weight
- 362 KB
- Volume
- 376
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Uber d6e 8ogenannte9l Ged8ter der Spektralgitter; won C. Runge.
H. A. Rowlands Theorie der ,,Geister" erklilrt nicht nur die in der Nilhe der Hauptlinien auftretenden, sondern, wie ich zeigen will, auch die von Th. Lyman beobachteten, Rowland noch unbekannten Geister, die an ganz anderen Stellen des Spektrnms auftreten und sich ganz anders verhalten.
Rowlands Theorie beruht auf der Annahme, da6 die Furchen dee Gitters nicht ganz an der richtigen Stelle liegen, so zwar, da0 die fehlerhafte Verteilung der erstsn m Furchen sich genau so bei den folgenden Gruppen von je m Furchen wiederholt.
Bezeichnen wir mit d den Unterachied
A P, B -.4 PI B des optischen Weges von der Lichtquelle A iiber zwei einander benachbarte Furchen PI, Ps bis zu irgendeiner Stelle B des Spektrums, so beruht bekanntlich die Wirkung des Gitters darauf, daS d fhr j e zwei ,benachbarte Furchen denselben Wert erhillt. Mit der Anderung der Lage von B im Spektrum andert sich aUCh d0r Wert Ton d, 00 dafi wir cine stell0 de0 Spektrums durch den Wert bezeichnen kannen, den d dort hat. Qeht von der Lichtquelle einfarbiges Licht yon der Wellenlilnge rl aus, so entatehen namhafte Lichtwirknngen nur an den Stellen des Spektrums, wo d = 0, f I., f 2 4 . . . ist, weil dort die Wellen, die iiber die verschiedenen Furchen laufen, mit gleicher Phase eintreffen. Die Stelle d = 0 ist das direkte Bild der Lichtquelle, die Stellen d = j , rl sind die Spektra erster Ordnung, d = f 2 2 die der zweiten Ordnung usf. An einer beliebigen Stelle des Spektrums erhalten wir namlich, wenn a COB (v 1) (Y = 2 I c / A , c die Lichtgeschwindigkeit) die Lichtbewegung bedeutet, die ilber die erste Furche an
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