Über die physiologische Bedeutung des Mangans und anderer Elemente, die sich in den Organismen spurenweise vorfinden
✍ Scribed by Prof. Dr. Gabriel Bertrand
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1931
- Tongue
- English
- Weight
- 752 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Das Mangan w u d e als neues Metal1 in der schwarzen Magnesia von S c h e e 1 e 1774 entdeckt. Spuren davon ' f a d er (such in der Holzasch,e. Lange nach ihm, 1849, zeigten H e r ' a p a t h , R i c h a r d s o n und Salm H o r t s m a r , daD Marqpn in der Asche einiger Kultnrpflanzen vorkomme. 1852, i,m 35. seinler cheniischen Bniefe, scihreibt L i e b i g , dai3 ,per T'ee und der Kaf,fee bemerkenswerterweise Eisen und Mangan enthalt,en". B e r t h i e r , spiiter L e c 1 e r c haben den Mangangehalt einiger Pflanzenascben angegeben. Ihre Egebnisse wunden m t e r ,bestatigt voii M a u m e n e , P i c h a r d , G o s s , e l , J a d i n , -4 s t r 'u c usw. Aus ,allen diesen Beobachtnngen und Untersuohnngen hatte man schlieDen konnen, daD M,a.ngan iiber'haapt in allen Pflamen vorkomme, hiitte nioht M a u ni e n 6 auf bemerkenswerte und verhiiltnimafiig mhlreiche Ausnahmen auf,merkwam gemacht. Tatsiiohlich gibt es k e i n e Awnahmen. Mit Hi1,fe einer aaDerst empfind- lichen und genauen color,i.metdsohen Methsde, die sioh anf di,e quantitative Umwandung des Metalls in Ubermangansiiure grundfet, ein V'enfahren, &s ich 1911 veroffentlichte, gelang 8s Frau R o s e n 'b 1 a t t ynd mir, Mangun .in .allen Pflanzenarten urad Pfhzenteilen, die
wir untersucht haben, nnchzuwe,isen und quantitativ zu bestimmen, einsahliei3lich tier vorerwahnten ,,Amnlahmen" (1).
S&t tetwa 20 Jahren hat man ubrigens viele quantitative Bestim,mfungen duroh Umswandlung des in der Asche enthaltenen Metalls in Ob,er,mmgansiiure ausg e m r t . Si me d l e 'bestiitigen, daD Mangan in Pflanaen v,orkommt, untd zwar am meisten in den Blattern, besonders sind .es die jungen und rasch wachsenden Teile, welche Jam m,anganhaltigsten sind. Ebenso waif3 mlan seit uber 100 Jahren sum das Vorkammen von M a w n im Tiemeich. V a u q u e 1 i n als erster fand ,,einiige Atome" im Hear. F o u r c r o y und V a u q u e 1 i n , B e r e e l i u s , B i b r a erwahnten Spuren in den Knochen, 0 i d t m a n n hat sogar einige Milligramme aus der Leber eines Miannes und der Milz einer Frau i.soliert. P i c h #a r d unld B a 1 1 a n d sprecheii von Spren in den versohiedenen Organen des Rinds, des Schweins, des Pferdes, usw.
M e d i g r l e c e a n u und ich (2) ha,ben 'die Frag3stellung emeit'ert und gezeigt, daD der Nachweis und vor allem die' quantitative Besti,mmung des Mangans im B h t und den tierischen Gew'eben weit schwieriger ist alms in Pflanzenorganen. Die klassischen Methoden sind meist unuuliinglich, u d auDerdem sind die R'eagenzien haufii manganhaltiger .als die untemuchten Stdfe s e b t . Gerade d e M b hat ,ma.n seinerzeit ofters das Vor-*) 6bersetzt von W. F o e r B t.