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Über die permeabilität normaler und narbiger Hornhaut

✍ Scribed by A. Pillat; H. Schenk; G. Papapanos


Book ID
104641248
Publisher
Springer-Verlag
Year
1962
Tongue
English
Weight
1005 KB
Volume
16
Category
Article
ISSN
0012-4486

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✦ Synopsis


Mit 4 Tabellen Zur Beurteilung inwieweit ein Heilmittel zur Behandlung von Augenerkrankungen geeignet ist, geniigt nicht allein die klinische Erprobung. Es ist notwendig, durch zus~tzliche experimentelle Untersuchungen zu entscheiden, ob ein Medikament die einzelnen Abschnitte des Auges in geniigender Konzentration erreicht und welche Anwendung den besten Heilerfolg erwarten l~isst. Seit der Entdeckung der Sulfonamide, der Antibiotika und des Cortison besch~ftigen sich zahlreiche experimentelle Arbeiten damit, auf welche Weise die h6chste Konzentration des betreffenden Mittels zu erzielen ist. Die experimentellen Untersuchungen wurden fast immer an normalen Augen verschiedener Versuchstiere, meist yon Kaninchen durchgefiihrt. Bei diesen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass bei !okaler Applikation, wie z.B. wiederholter Tropf-oder Salbenbehandlung, Augenbad oder Iontophorese eine entsprechend hohe Anreicherung der verschiedenen Mittel im Kammerwasser m6glich ist. Im Rahmen solcher Untersuchungen wurde auch hervorgehoben, dass bei gesch~idigtem Hornhautepithel sowohl nach Augenbad (SAUBERMANN, 1956), als auch nach Iontophorese (SCHLOSSHARDT & ADAM, 1948) die Hornhaut z.B. fiir Penicillin gegeniiber normalen Hornh~iuten leichter durchg~ingig wird, was durch eine erh6hte Penicillinkonzentration im Kammerwasser nachgewiesen werden konnte. Zu einem ~ihnlichen Ergebnis kamen WRIGHT & STUART--HARRIS (1945) bei Untersuchungen am Menschen.


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