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Über die Pegelregistrierung als Methode sprechpsychomotorischer Forschung

✍ Scribed by Gerhard Grünewald; Erika Zuberbier


Publisher
Springer-Verlag
Year
1960
Tongue
English
Weight
757 KB
Volume
200
Category
Article
ISSN
1433-8491

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✦ Synopsis


Eine wesentliche Voraussetzung der wissenschaftlichen Erforschung psychomotorischer Zusammenhgnge besteht in der objektiven, mSglichst quanMtativen Analyse der Bewegungsph~nomene und ihrer Manifestationen. Fortschritte in dieser Richtung hi~ngen unter anderem yon der Entwicklung entsprechender Registrierverfahren ab. Beziiglich der Sprechmotorik liegen hier die Verhgltnisse insofern giinstig, als die modernen elektroakustischen Methoden eine vollstiindige Komponentenanalyse (Intensit~ts-Frequenz-Zeit-Struktur) der erzeugten Lautfolgen erm6glichen. Wir haben bei verschiedenen sprechpsychomotorischen Versuchsreihen14,18,19, a2-34 yon diesen MSglichkeiten Gebrauch gemacht und insbesondere die Intensits der Sprechi~uBerungen mit Pegelschreibern registriert. Im folgenden sollen einige einschlggige Ergebnisse und methodische Gesichtspunkte hierzu vorgetragen werden. Wit glauben, daI~ die Befunde und Er6rterungen ffir eine Einbeziehung psychophonetischer s Variablen in die experimentelle und diagnostische Psyehopathologie (vgl. etwal, 2) yon Interesse sein k6nnen. Methodik 1. Versuchsreihen. Unser Bericht bezieht sich auf Versuchsreihen, die der Fes~stellung yon Zusammenh~ngen zwischen den Intensit~tsverh~ltnissen des Sprechens und psychisehen Faktoren des Sprechers dienten. Die Methodik bestand darin, dab jeweils 2 experimentelle Grul0pen (aus verschiedenen oder den gleichen Sprechern bestehend), die sich hinsichtlich bestimmter psychischer (-physiologischer) Gegebenheiten unterschieden, sonst aber mit groBer Wahrscheinlichkeit keine systematischen, die Sprechintensit~t beeinflussenden Unterschiede aufwiesen, * Herrn Professor Dr. EB]~R~]) ZWI~N]~ zum 60. Geburtstag gewidmet. --Die Untersuehungen wurden mit Unterstfitzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeffihrt. Dem vorliegenden Bericht liegt eine detailliertere Darstellung in der In~ernationalen Zeitsehrift fiir Phone~ik a5 zugrunde.


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