Über die Messung der Sehschärfe und Prüfung der Sehleistung mit farbigen Sehproben
✍ Scribed by Friedrich Schwarz
- Publisher
- Springer
- Year
- 1951
- Tongue
- English
- Weight
- 579 KB
- Volume
- 254
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
I n einer vor k u r z e m in diesem Archiv verSffentliehten Mitteilung 1 habe ich fiber Sehsch~rfemessungen bei begrenzter D~rbietungszeit ]arbiger Sehproben berichtet. Es h~tte sich ergeben, dab die Lichtintensit~t- Z e i t k u r v e n (Bi-t-Kurven) ffir weil~e u n d gelbe Sehproben am niedrigsten liegen, d~B d~riiber die ffir grfine und rote und ~m h6chsten die £iir bl~ue Sehproben liegen, dab also bei jeweils gleicher D~rbietungszeit die gelben Sehproben bei einer geringeren Prfiffeld-oder Sehzeichenhelligkeit als die roten, griinen und blauen Sehproben erk~nnt werden. Diese V e rsuche wurden fortgesetzt mit der Absicht, die Befunde, wenn mSglich, st~tistisch zu sichern. ~b e r die Ergebnisse der weiteren U n t e r s u c h u n g e n soll hier berichtet werden. Methodik. Die Versuchsanordnung is~ bereits yon mir beschrieben worden 1. An Stelle des LANDOLTschen ~inges yon 1 tara Durchmesser, dcssen Lficke unter einem Gesichtswinkel yon 1'27" erschien, wurde ein Ring yon 2 mm Durchmesser mit einer Lfickc yon 2'54" benutzt. Die Versuchc wurden nur mit hellcm l~ing auf dunklem Prfiffeld angeste]lt: Die Lichtdurchl~ssigkeit des Ringes verhielt sich zu der des Priif-£eldes wie 700 : 1. Die Lichtdurchli~ssigkeit oder der Neutrulwert der Farbfiltcrgl~ser 2 wurde durch Vergleich zwischen dem farbigen und dem farblosen (wcil~en) H~lbfcld im PvL~zc~-Photomcter bestimmt. Die vergleichenden Mcssungen wurden yon jeder Vp. in 4 Mei3reihen mit je 10 Vcrgleichen bei jedcm Farbfilter durchgcffihrt. Die Mittelwerte der 40 Einzelmessungcn wurden den Sehschar£ebcstimmungen zugrunde gelegt. Tab: 1 zeigt die statistische Auswcrtung der Ergebnisse der heterochromen Photometric. Die Ausgangshel]igkeit des weiBen Halbfeldes wurde gleich 100 gesetzt (die Trommel dcr McBblcnde des PvL~zc~-Photomcters steht zun~chst auf 100), die Zuhlen 2/1 =J= m geben ulso die prozentu~le Lichtdurchl~ssigkeit (= subjektive Helligkeit) der Farbfilter ~n. Aus Tab. 1 gcht herv0r, da~ die Vpm K, T und A die ttclligkeit der Farbfilter untcrschiedlich empfin4en und dab (mit Ausnahme tier Helligkeit des Blaufiltcrs) die Neuiralwerte sich getegcntlich auch statistisch voneinander unterscheiden (w). Den Sehsch~r£emessungen wurden die individuellen Ncutralwerte der Farbfiltcr zugrunde gelegt.
1 1)fliigers Arch. 253, 121 (1951). 2 Es wurden die Farbfilterglhser RG 2, G G l l , VG l l und BG 12 der Firm~ Schott und Genossen, Jen~, benutzt.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die Beurteilung von Lebensmitteln kann mit Hilfe einer beschreibenden Prüfung erfolgen. Der größte Vorteil dieser Methode ist die relative Genauigkeit und Eindeutigkeit, die besonders dann von Wichtigkeit ist, wenn die konkret festgestellte Qualität mit der vorausbestimmten zu vergleich
## Abstract Es wird eine Methode beschrieben zur Untersuchung der Ausscheidung und Speicherung von blutgerinnungshemmenden Xylanschwefelsäureestern durch Indizierung mit S^35^. Eine spezifische Speicherung finder insbesondere in Leber, Niere und Milz statt. Der gespeicherte Xylanester verbleibt lan