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Über die Löslichkeit der Pyrazol- und Triazolaldehyde in Alkalien

✍ Scribed by Hüttel, Rudolf ;Gebhardt, Annelies


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1947
Weight
860 KB
Volume
558
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Salzsiure verrieben, abermals abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Aus Nitrobenzol wnkristallisiert, 7 g gelbe Nadeln. Das Produkt ist sehr schwer ldslich in Trichlorhenznl, s c h w a loslich in Anilin und Nitrobenzol. 70. R e d u k t i o n des P r o d u k t e s 69 (XIII) 6.4 g des Produktes 69. werden fein gesiebt, mit 200 ccm konz. Salzsaure verrieben und nuch Zusatz voii 20 g Zinnchloriir noch 1/2 Stunde auf dem Wasserbad auf 70-80' angcwarmt. Der zinnoberrote Brei wird nach dem $bkiihlen abgesaugt, der Riickstand init lOfach n-Salzsaure gewaschen, d a m mit 5fach n-Natronlauge verrieben, wobei die Farbe nacli gelb umschlagt, abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Aus 520 ccm Anilin umkristallisiert, 4 g gelbe Nadeln vom Schmelzpunkt 320O. C,,HI,N,S, -her. N 11,l S-19,0 gef. N 11,O S 18,7 71. S u l f i e r u n g d e s P r o d u k t e s 70 2 g des Produktes 70. werden bei 20--3Oo in 20 ccm 20proz. Oleum eingeriihrt,. Man lafit die Liisung bei dieser Temperatur stehen, bis eine Probe klar alkaliloslich (48 Stunden). IIirrauf wird in Wasser eingeruhrt, aufgekocht, der gelborange Niederschlag abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das orangebraune Produkt farbt aus sodaalkalischer Losung Baumwolle in einem griinstichigen Gclb, in Farbsiirke nnd Farbton sehr ahnlich dem Primulin. Uber die Loslichkeit der Pyrazol-und Triazolaldehyde in Alkalien Zugleich ein Beitrag zur Kenntnis der Cannizzaroschen Reaktion Von Rudolf Huttel und Annelies Gebhardt") ( -4 ~s dem Chemiselien Laboratorium der Bayerischen Akadcmie der Wissenschaften zu Munchen) (Eingelaufen am 24. Januar 1945) Die vor einiger Zeit von dem einen von uns dargestellten Pyrazolund Triazolaldchydel) erregen Interesse dadurch, dalS sie mit Alkalien Salzr bzw. salzhhnliche Verbindungen bilden konnen. I)a diese Erscheinung auch bei solchen Aldehyden auftritt, die weder freie NH-Gruppen enthalten noch zu Oxymethylenverbindungen enolisieren konnen, haben wir sie einer niiheren Untersuchung unterzogen. Es stellte sich heraus, daB die in der zitierten Arbeit gmannten Aldehyde in zwei Gruppeii zerfallen, die sich durch das Eintreten bzw. Nichteintreten der Cannizzaroschen Reaktion (C. R.) schon in v e r d u n n t e m Alkali zu crkennen geben. Zur ersten Gruppe (A) gchoren Pyrazolaldehyd(-3) (I), Pyrazolaldehyd(-3)-carbonsaure(-5)-ester (TI), und 1, 2 , 3-Triazolaldehyd(-4) *) D i p Disscrtatinn von A. Gebhardt, IJnivrrsitat Munchcn, bildet einen Teil dieser Arbeit. I ) R. TInttel, B. 74, l(i80 (1941). _ _ 2, H. v. Pechmann, A. 262,294(1891). 3, 0. Balt,zer und €1. v. Pechmann, A . 262. 314 (1891).

3* _ _ _ ~-*) B. 56, 252 (1923).


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