𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über die Körperöle des Fisches Hoplostethus islandicus II

✍ Scribed by Kaufmann, H. P. ;Gottschalk, E.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1956
Weight
815 KB
Volume
58
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Aus dem Deutschen Institut f u r Fettforschung, Muns'ter (Westf.)

Die Gesamtfettsauren der in der ersten Mitteilung beschriebenen Fischole enthalten einen betrachtlichen Anteil gesattigter Sauren, die quantitativ auf papierchromatographischem Wege bestimmt werden sollten.

Vorprzifung

Die Fraktionen der gesattigten Fettsauren wuriden zu 2 "/a in reinem Toluol gelost. Von dieser Losung tropfte man mit Hilfe einer selbst geeichten Miikro-Kapillarpipette 2 pl, enthaltend 40 y Fettsaure-Gemisch, auf Papier 2043 b (Schleicher & Schull). Danieben wvrden in iiblicher Weise die reinen Fettsauren Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitinund Stearinsaure als Testsubstanzen benutzt, von denen 2 p1 einer l"/oigen Losung, enthaltend also 20 y der betreffenden Fettsaure, zur Anwendung kamen. Die verringerte Menge der Vergleichs-Fettsauren sollte der Zusammensetzung der natiirlichen Fettsauren Rechnung tragen, andererseits sollte aber auch die Groi3e des Startfleckes die gleiche sein, da die nach der Entwidclung und Anfarbung auftretenden Bilder auch von der Konzentration der einzelnen Stoffe am Startpunkt abhangig sind.

Auderdem wurden aus den reinen Fettsauren Modellmishungen in Toluol hergestellt, die die einzelnen Komponenten in verschiedenen Verhaltnissen enthielten, wobei die Gesamt-Konzentration der Fettsauren 2 O / o betrug, so dal3 beim Auftropfen von 2 pl wieder 40 y Fettsaure-Gemisch auf das Papier gelangten. Dieses Verfahren erwies sich als sehr vorteilhaft, da so das Verhalben der Fettsauren in Gegenwart ihrer Homologen wahrend der Entwidclung sowie die Grenze ihrer Nachweisbarkeit studiert werden konnten.


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