Über die Konstitution des Einwirkungsprodukts von Acetylen auf Quecksilberchlorid
✍ Scribed by Manchot, W.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1918
- Weight
- 629 KB
- Volume
- 417
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Mitteilung aus dem anorganischen Laboratorium der Technischen Hochschule Miinchen.] (Eingclaufen am 30. Mar5 1918.) l m Jahre 1913 habe ich in Gemeinschaft mit Ur. J u l i u s H a a s eine Untersuchung uber die Konstitution der Mercurierungsprodukte von Acetylenen veroffentlicht.') In dieser hatten wir in erster Linie das Verhalten von Phenylacetylenen gegen Qnecksilbersalze gepriift, indem wir von den Erfahrungen ausgingen, welche ich bei der Untersuchung der Anlagerung von Kupferchlorur an Acetylene fruher gewonnen hatte.2) Hierbei haben wir gefunden, daO die aus Phenylacetylen und Quecksilberchlorid bzw. -bromid erhaltenen Produkte als Bnlagerungsverbindungen von Phenylacebylenquecksilber an Quecksilberoxychlorid bzw. -bromid zu betrachten sind. Nachdem wir zu diesen Ergebnissen gelangt waren, hatten wir dann weiter das Verhalten des Acetylens selbst gegen Quecksilberchlorid einer Nachpriifung unterzogen. Diese Nachprufung hat uns zu dem SchlnO gefuhrt, daB auch in dem zuerst von K e i s e r beschriebenen Einwirkungsprodukt von Acetylen auf Quecksilberchlorid eine Verbindung vom Typus der Anlagerungsverbindungen 3, vorliegt und daO die von Bilt z I) Diese Annalen 399, 123 (1913). *) Dieee Annalen 387, 257 (1911). Herr B i l t z glaubt mich iiber die Vorziige von Strukturformeln gegeniiber Anlagerungsformeln belehren zu eollen. Anlegernngeformeln bedeuten fur ihn einen Ruckechritt. Herr B i l t z scheint also noch alle additionellen friiher ,,Molekularverbindungen" genannten Substanzen letzten Endes durch Strukturformeln erkllren en wollen. Er glaubt also offenbar auch Verbindungen, wie e B.
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