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Über die Klassifizierung der langperiodischen Veränderlichen nach der Gestalt ihrer Lichtkurven

✍ Scribed by W. Hassenstein


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1924
Tongue
English
Weight
866 KB
Volume
221
Category
Article
ISSN
0004-6337

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✦ Synopsis


Band 221. Nr. 5304. 24. ober die Klassifizierung der langperiodischen Veranderlichen nach der Gestalt ihrer Lichtkurven. Von W. Hassenstein. (Mit Tafel 5). I. Z i e l u n d M e t h o d e d e r U n t e r s u c h u n g . Unter den mannigfachen Beobachtungsergebnissen, die man bei dem Versuch, eine einwandfreie Klasseneinteilung der Veriinderlichen aufzustellen, zu beriicksichtigen hat, steht der eigentliche Helligkeitswechsel bezw. sein Vertreter, die Lichtkurve, naturgemtifl an erster Stelle. Pie vorliegende Untersuchung befaOt sich in ihrem ersten Teil mit der Einfiihrung gewisser Parameter, vermittels derer sich einige Haupteigenschaften der einformigen Lichtkurve zahlenmtiflig ausdriicken lassen und damit der statistischen Behandlung zuganglich werden. Der zweite Teil der Arbeit bringt dann die Anwendung auf die in Harvard-Annalen 57 T. I reproduzierten Lichtkurven langperiodischer Veranderlicher. Die Kurven werden an Hand jener Parameter untersucht 'und in Klassen eingeteilt, wobei interessante Gesetzmafligkeiten zu Tage treten.

Bei der Klassifizierung von Lichtkurven kann man entweder rein graphisch vorgehen oder man kann sich arithmetischer Methoden bedienen. Das graphische Verfahren in seiner einfachsten Form besteht darin, dafl man die in bildlicher Darstellung vorliegenden ILhtkurven direkt miteinander vergleicht und nach bestimmten geometrischen Merkmalen in Gruppen zusammenfaflt. Strebt man eine strengere Einteilung an, so wird man dem arithmetischen Verfahren den Vorzug gehen. Zwei Methoden stehen da zur Wahl:

I. Man definiert charakteristische Bestimmungsstiicke der Lichtkurve (die sogenannten Elemente des Lichtwechseis) und gewinnt in ihnen die Argumente, nach denen man die Lichtkurven in Gruppen zusammenfaflt.

  1. Man stellt die gegebenen Lichtkurven durch mathematische Kurven dar, deren Konstanten man auswertet, und gruppiert jene dann nach den erhaltenen Zahlenwerten.

Im wesentlichen nach dem graphischen Verfahren diirfte die Gruppeneinteilung von 67 mittleren Lichtkurven langperiodischer Veranderlicher vorgenommen sein, die L. Campbell in dem oben erwahnten, I 907 erschienenen Harvardband auf 2 Tafeln gegeben hat. Leider geben die Harvardkurven, indem ihr Maflstab nicht einheitlich ist, kein getreues Bild der wahren Dimensionen der Lichtkurven. Wtihrend ntimlich die Amplituden in ihren wahren Verhaltnissen wieder-1 5 021403 oCet Mb-c 16,1159191RCom -177d3?20.


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