𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über die Isomerie-Verhältnisse in der Pyrazol Reihe

✍ Scribed by Rojahn, C. A.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1926
Weight
361 KB
Volume
59
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


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dem Schmelzpunkt. In den meisten organischen Mitteln leicht loslich, sehr schwer dagegen in niedrigsiedendem Ligroin und Wasser. 0.0913 g Sbst.: 12.8 ccm N (14~. 740 mm). -C,H,N,Br. Ber. N 16.0. Gef. N 16.0. Das P i k r a t der Base fkillt auch aus stark verdiinnter atherischer Losung sofort aus und la& sich aus Alkohol umkrystallisieren. Griinstichig hellgelbes, krystallinisches Pulver vom Schmp. 122-122.5~. Dasselbe Brom-dimethyl-pyrazol wurde gewonnen, als man das oben beschriebene 1.5-Dimethyl-pyrazolaus der Carbonsaurein Eisessig mit Brom behandelte. Beim Bindunsten der Losung hinterblieb das bromwasserstoffsaure Salz, das nach dem Verreiben mit heil3em Benzol bei 125-126O schmolz. Man setzte daraus die Base in Freiheit, nahm in Ather auf und fiigte Pikrinsaure hinzu: das ausfallende P i k r a t schmolz fur sich und gemischt mit dem anderen Praparat bei 122~. 1.3-Dimethyl-4-brom-pyrazol. Wurde analog dem Isomeren aus der zugehorigen Saure vom Schmp. 2320 dargestellt. Leichtbewegliches, farbloses 01, das unter 10 mm Druck konstant bei 750 siedet. Leicht mischbar mit den gewohdichen organischen Mitteln. 0.1138 g Sbst.: 15.9 ccm N (14~. 740 mm). -C,H,N,Br. Ber. N 16.0. Gef. N 15.9. Das P i k r a t ist in Ather vie1 loslicher als das Isomere und scheidet sich daher erst aus konzentrierter Losung beim Kratzen aus. Hellgelbes, krystallinisches Pulver, das bei 1160 schmilzt.


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