𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über die genaue Ermittlung der Dissoziationskonstanten mittelstarker Säuren mit Hilfe von Indikatoren

✍ Scribed by H. v. Halban; J. Brüll


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1944
Tongue
German
Weight
532 KB
Volume
27
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Wie bereits fruher dargelegt l) zeichnet sich die Bestimmung des Dissoziationsgrades mittelstarker Elektrolyte durch Messung der Lichtabsorption vor allen andern Nethoden dadurch aus, dass sie a n keinerlei Vornussetzungen uber das Verhalten und die gegenseitige Beeinflussung der Ionen und Molekeln gebunden ist. Der molekulare Extinktionskoeffizient F eines absorbierenden Ions ist bei den meisten Elektrolyten bereits von einer ionalen Konzentration von 0,Ol-n. abwarts konstant2), wahrend dies z. B. fur die molekulare Leitfahigkeit erst bei Honzentrationen eintritt, die der direkten Messung uberhaupt nicht zugiinglich sind. Deshalb ist bei der Bestimmung des Dissoziationsgrades mit Hilfe der Leitfahigkeit eine Extrapolation notwendig, die nie ganz ohne Unsicherheit und ohne die Einfuhrung hypothetischer Elemente moglich ist. Uberdies muss, um diese Estrapolation moglich zu machen, bis zu so niedrigen Konzentrationen gemessen werden, class an die Reinheit des Wassers und die Nethodik tler Xessung sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Dagegen ist die optische Bestimmung des Dissoziationsgrades ohne besondere Schwierigkeit bei Konzentrationen moglich, die bereits innerhalb des Bereiehes tler Deb ye-Hiickel'schen Grenzgeraden liegen : I m Gegenmtz zur Bestimmung der molekularen Leitfiihigkeit wirtl die Genauigkeit der optischen Bestimmung der Konzentrntion eines absorhierencien Ions mit abnehmender Konzentration nicht kleiner, solange der Wert des Estinktionskoeffizienten die Erreichung einer genugend grossen Extinktion gestattet.

In fruheren Veroffentli~hungen~) wurde uber die Bestimmung tler Dissoziationskonstanten von Siiuren berichtet, deren Anionen in einem cler Xessung gut zuganglichen Spektralbereich eine grossenordnungsmiissig starkere Lichtabsorption aufFeist als die nichttiissoziierte Nolekel. Auch konnte a n dem Beispiel der P i k r i n s i i ~r e ~)


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