## Abstract Schwefel und Ammoniak wirken auf α‐Tetralon nicht ein, auch nicht in siedendem Benzol oder bei Gegenwart von Pyridin. — Hingegen kann man vom 2‐Mercapto‐tetralon‐(1) sich ableitende Thiazoline‐Δ^3^ durch gemeinsame Einwirkung von Oxo‐Verbindungen, Ammoniak und Schwefelwasserstoff auf da
Über die gemeinsame Einwirkung von elementarem Schwefel und gasförmigem Ammoniak auf Ketone, XVIII Zur Kenntnis des α-Mercapto-diisopropylketons
✍ Scribed by Asinger, Friedrich ;Thiel, Max ;Tesar, Viktoria
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1958
- Weight
- 436 KB
- Volume
- 619
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Eingegangen am 8. September 1958 cc-Mercapto-diisopropylketon (I) wird aus cc-Chlor-diisopropylketon und NaSH hergestellt. Die Einwirkung von NH3 auf ein Gemisch von I rnit Aldehyden (auI3er Formaldehyd) oder cyclischen Ketonen fuhrt zu Thiazolinen-A3. Aliphatische Ketone reagieren mit I und NH3 nicht. Formaldehyd gibt rnit I und NH3 Tri-[(2.4-dimethyl-pentan-3-on-2-yl)-mercaptomethyl]-amin (111). Durch Dehydrierung von I mit Jod entsteht das Disulfid V; dagegen wird aus I und rnit Amin aktiviertem Schwefel unter HzS-Entwicklung das Trisulfid IV gebildet. Analoge Verhaltnisse liegen beim Methyl-(a-mercapto-isopropy1)-keton vor. Es wird gezeigt, daI3 die Trisulfidbildung rnit H2S unter geeigneten Bedingungen umkehrbar ist.
In der V1. Mitteilung3) dieser Reihe wurde die Synthese von Thiazolinen-A3 durch Kondensation von a-Mercaptoketonen mit verschiedenen Oxoverbindungen und Ammoniak beschrieben ; zugleich wurde aber darauf hingewiesen, daB Diisopropylketon als Komponente dieser Reaktion ungeeignet ist. In ubereinstimmung damit gelingt es auch nicht, durch gemeinsame Einwirkung von Schwefel und Ammoniak auf Diisopropylketon im Gegensatz zu anderen Ketonen4-8) ein Thiazolin-A3 zu erhalten. Man muB dabei die mehrfach begriindete Vorstellung berucksichtigen, daB die Reaktion von S und NH3 in zwei Stufens) vor sich geht, namlich der Sulfhydrylierungs-und der Ringbildungsreaktion, d. h. der Kondensation von a-Mercaptoketon rnit Ammoniak und Keton. Zum exakten Beweis wurde a-Mercapto-diisopropylketon, das aus a-Chlor-diisopropylketon durch Umsetzung mit alkoholischer
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die bei der Einwirkung von gasförmigem Ammoniak auf α.α′‐Diketodisulfide entstehenden Thiazole verdanken ihre Bildung hydrolytischen und ammonolytischen Reaktionsabläufen. Der Mechanismus dieser Reaktionen wird diskutiert und experimentell unterbaut. — Es handelt sich um eine neue Bildu
## Abstract Die Einwirkung von elementarem Schwefel und gasförmigem Ammoniak auf Cyclohexanon führt bei Normaldruck und Raumtemperatur in fast quantitativ verlaufender Reaktion unter Abscheidung von Wasser zur Bildung von 2.2‐Pentamethylen‐4.5‐tetramethylen‐thiazolin‐Δ^3^ (V) mit dem Schmp. 81.5—82
## Abstract Bei der Einwirkung von S und NH~3~ auf Aceton bilden sich hauptsächlich Harze neben kleinen Mengen an 2.2.4‐Trimethyl‐thiazolin‐Δ^3^ (etwa 7% d. Th.), 2.2.4.6.6‐Pentamethyl‐dihydro‐metathiazin‐Δ^3^ (etwa 6% d. Th.), Mesityloxyd, Triacetonamin und 2‐Methyl‐2‐mercapto‐pentanon‐(4). — Der
## Abstract Schwefel und Ammoniak reagieren mit Methylbenzylketon ausschließlich zum 2.4‐Dimethyl‐2‐benzyl‐5‐phenylthiazolin‐Δ^3^ (III). Die erste Stufe der Reaktion, die Sulfhydrylierung, geht also nur an der Methylengruppe vor sich. III und die isomere Base 2.4‐Dibenzyl‐2‐methylthiazolin‐Δ^3^ (IV