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Über die gaschromatographische Duftqualifizierung von Weinen 2. Mitt. Entwicklung einer Maßzahl zur Qualifizierung des Duftes durch Bestimmung des Zusammenhanges mit den Peakflächen und Anwendungsbedingungen

✍ Scribed by Jobbágy, A. ;Holló, J.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1976
Tongue
English
Weight
657 KB
Volume
20
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Abstract

In unserer ersten Mitteilung berichteten wir über die Entwicklung einer gaschromatographischen Methode, mit deren Hilfe man die Gasphase von Weinen routinemäßig analysieren kann. Von den durch dieses Verfahren gelieferten Ergebnissen ausgehend wurde unter Verwendung von Angaben der sensorischen Qualifizierung, der chemischen und klassisch‐analytischen Beziehungen der Änderung der Blume während Reifung und Lagerung sowie der mathematisch‐statistischen Kennzeichnung der von uns entwickelten Methode ein in mathematischer Form beschreibbarer Zusammenhang zwischen der Größe der zu Aromakomponenten gehörenden gaschromatographischen Peakflächen und der Qualität des Duftes festgestellt. Die Verläßlichkeit der Methode wurde dadurch bewiesen, daß damit 7 verschiedene Weintypen anhand ihres Duftes trotz geringer Probenzahl mit einer Wahrscheinlichkeit von über 95,45% voneinander unterscheidbar qualifiziert werden konnten

Unsere Methode ist auch dazu geeignet, die Anzahl der aus einem Wein zu entnehmenden Proben und die gewünschte Verläßlichkeit festzulegen. Zu diesem Zweck wurde ein weiterer mathematischer Zusammenhang festgestellt, der die Kriterien der Qualifizierung vom unterschiedlichen Duft her angibt. Dadurch ist unsere Methode zur Unterscheidung verschiedener Weintypen bzw. von Weinen verschiedener Jahrgänge und/oder Abstiche geeignet.