Über die Funktion der Haut als Resorptions- und Speicherorgan bei Aufnahme von elementarem Jod und Jodid aus Badelösungen
✍ Scribed by K. Hagmüller; H. Hellauer; H. Spitzy
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 599 KB
- Volume
- 202
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Die h~ufige lokale Anwendung yon Jod f/ihrte in Anbetracht der hohen Wirksamkeit dieses Elementes im Gesamtorganismus zu zahlreiehen Untersuehungen fiber die Hautaufnahme von elementarem Jod und Jodid. Parallel dem klinisehen Interesse lief die physiologisch wiehtige Frage, ob die ttaut als t~esorptionsorgan oder blog als Schutzorgan zu werten ist und in welehem AusmM~ sie der betreffenden Aufgabe gereeht wird. Diesen Funktionspriifungen diente Jod als empfindlieh nachzuweisendes Mittel, und zwar in Form des Jodids zur K1/~rung der Anionenpermeabilitgt, in Form des elementgren Jods zur Klgrung der Permeabilit~t ungeladener, kleiner Molekfile. Die/iltere Literatur, die t~OTm~A~ 1932 und 1943 zusammenfaBt, beurteilt die Frage der Jodaufnahme dutch die nnverletzte, iiul~ere Haut des Menschen und gewisser, vergleichbarer S~ugetiere uneinheitlieh. Gegen die positiven Ergebnisse wird ins Treffen gefiihrt, Jod k6nne z. B. aus B~dern besonders leicht fiber die Schleimh/~ute der Verdauungs-, I-Iarn-und Geschleehtsorgane, auch fiber verletzte Hautstellen eindringen, vor allem abet kSnne es mit versprfihten TrSpfchen oder als elementar entbundenes Gas eingeatmet werden. Entsprechend abgewandel~ gelte das auch ffir die anderen Jodverabreichungsformen. Nun aber bestgtigte sich in technisch einwandfreien Bestimmnngen, besonders yon NYn~i u. JANNITTI die I-Iautresorption Yon elementarem Jod und Jodid. Neuere Befunde dieser Art entstammen den kliniseh ausgerichteten Arbeiten yon BiiRGI und yon G~XLLAV~E u. CAVInR, sowie den tierexperimentellen Untersuchungen yon 1V[EYERS, NADXA~I u. ZOPF, den rgdio-chemischen und histochemischen Untersuchungen yon MeKEE, Sur,z-BE~GE~, I~EI~I~MANN U. BAER, LUx, DIXP~NAGL u. PI~ESClt, HOFSIANlg-CI~EDNE~ 11. S~'i~zY und SP~TZY u. HELLAUEI~.
Trotz aller positiven Einzelbefunde der Literatur wird aber doch die Frage der Jodresorption durch die Hau~ so ]~nge often bleiben, bis Absolutwerte ffir die versehiedenen Einwirkungsbereiche bei den einzelnen Verabreiehungsformen gewonnen sind. Als Beitrag dazu wurden nachstehende Badeversuehe unternommen. Objekt war der l~attensehwanz mit sehweiBdriisenloser Haut, Badefliissigkeit jeweils eine w/~grige,
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