Über die Frage der Nachweisbarkeit einer Lorentz-Kontraktion der Erde
✍ Scribed by R. Tomaschek; W. Schaffernicht
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1933
- Tongue
- English
- Weight
- 464 KB
- Volume
- 248
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Band 248.
Nr. 5929.
Ober die Frage der Nachweisbarkeit einer Lorentz-Kontraktion der Erde.
Von R.Tomaschek und W.Schafemicht. Uereits in AN 244, Nr. 5844 (1932) haben wir uber Versuche berichtet, in denen gezeigt wurde, daB rnit dem Hifilargravimeter cine thgliche Schwankung der Vertikalkomponente der Schwerkraft, die in ihrer Amplitude uber die durch die Wirkung von Sonne und Mond zu erwartenden Wertc hinausgeht, n i c h t nachzuweisen ist. In einer inzwischen erschienenen ausfuhrlichen Arbeit in den Annalen der Physik 15.787 (I 9\32) konntc dicser Nachweis noch wesentlich verscharft werden, so daB wir niit Sicherheit behaupten konnen, daB kein kosmischer EinfluB vorhanden ist, der eine periodische Schwankung der Schwerkraft erzeugt, die den Betrag von IO-* g, also ein Hundertmillionstel derSchwerebcschleunigung, uberschreitet. Damit ist auch gezeigt, dal3 bei genugender Ausschaltung aller storenden Einflusse, die ihre Hauptursache in der inkonstanten Temperatur haben diirften, die von Cuurvuzsz'er behauptete Schwcreschwankung von mehrhundertfacher GroBe des vorhin erwahnten Betrages n i c h t existiert. Herr Courvoz'szer hat geglaubt, die neweiskraft unserer Versuche anzweifeln zu sollen (AN 244, Nr. 5851). E r gibt an,
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Es wird gezeigt, daB die zuerst mittels der Quarzuhren der PTR in Berlin beobachtete scheinbare Jahresschwankung in der Rotationsdauer der Erde in der Hauptsache durch eine von der ,,LoRENTz-Kontraktion" der Erde verursachte sterntagliche Gangschwankung aller untersuchten Quarzuhren dargestellt werd
## RA. +0:'34 Dekl. +o.g3 in die Bedingungsgleichungen der Normalorter erhiilt man die folgenden Reste : 2) 3) 4) ## 5) 6) -0O:'82 -or53 -0183 -1r66 +4169 -1.46 -0.18 -0.53 -0.47 +0.71 Die Summe der Fehlerquadrate ist 5691'31, und als mittleren Fehler einer Beobachtung mit dem Gewicht I erh