Über die Farbbasen der Triphenylmethan-Gruppe
✍ Scribed by Villiger, Victor ;Kopetschni, Eduard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1912
- Weight
- 636 KB
- Volume
- 45
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Acceptor z u wirken, nur langsirm fortgeschaflt werden. Entfernt eiu anderer, leicht osydabler KBrper, z. B. Phenanthrenchinon, die ROX-Molekule rascb. so erkliirt sich am der nun erfolgenden Verschiebiing des Sauerstoffgleichgewichtes die Beschleunigung der Gesamtreaktion. Eine Molekiilzusaninienlagerung bei der Sekundiirreaktion erscheiut auch bier besonders bei Zuhilfenahiiie von Partialvalenzen verstlindlich. Photochernisches Laboratorium der k. k. W i e n , Oktober 1912. Graphischen Lehru n d Versuchsaiistalt.
- V i c t o r V i l l i g e r und Eduard Kopetschni: Ober die Farbbasen der Triphenylmethan-Gruppe. [Aus d. Hauptlaborat. d. Badischen Anilinu. Sodafnbrik in Ludwigshateu a. Rti.] (Eingegangen am 26. August 1912.) 1-m einigen Jahren machten die HHrn. Dr. S c h r a u b e iind Dr. S c h o n h o l z e r in der Badischen Anilin-und Sodafabrik die Reobachtung, da13 die Farbbnse des B i t t e r i n a n d e l o l g r i i u s , weno man zu ihrer Darstellung aus den Farbsalzen A m m o n i a k anwendet, ammoniakhaltig ist. Eine eingehendere Verfolpng dieser Beobachtuiig fuhrte uns zu dern Resultat, dnfi diese mrnrnoniakhaltige Rase< einerti Verbindungstypiis angebort, welcher anscheinend bisber vollstandig ubersehen worden ist, obwohl seine Reprlsentnnten aus allen Farbstoffen der Triphenylmethan-Gruppe mit der grof3ten Leichtigkeit z i i erhalten sind. Es stellte sich namlich beraus, daB bei der Einwirkung von Ammoniak auf diese Farbstoffe keineswegs, wie niao bislier als selbstverstiindlich annahm, Yerbindungen w m Typus des Triphenylcarbinols entstehen, sondern -je nach den Versuchsbedingungen mehi odcr weniger ausschliefilich -A m i n e , welche zu den erwnr- teten Carbinolen in dernselhen Verhiiltnis steheo wie etwa das 13enzylainin zuni Beuzylnlkohol: c 6 IT5 -CHI. OH C G Hs -CHz . NH, Benzylalkohol Benzylamin Carbinol des Bittermandelolgriiris Aminbase des Bittermandeliilgrun2. Diese Aminbasen, als deren Muttersiibstanz das zuerst vou E 1 b sl) aus Triphenylbronimethan mit Anirnoniak dnrgestellte Tri-I) B. 16, 1376 [1553]. ' ) Die diescr Verbindung entsprechenden Anilide des Diphenylamingruns von Meldola uiid des Anilinblaus sind schon von B a e y e r und Villiger (B. 37, 2867 und 1871 [1905]) dargestellt, aber nur in sirnpker Form erlialten und dcswegeii nicht niher untersucht worden. ') Rosenstiehl, €31. [3] 18, 364 [1895]. ?) B. 19, 109 [lass]. ') B. 27, 1408 [1894]. B. 9, 146 [1876]. ' ) W. E. K a h n , Dissertation, Mimchen 1904. Vergl. drzn ferner die im lotzten Heft ron Lieb. Ann. (392, 152) beschriebenen Versuche yon W i e l a n d und Fressel. a; B. 42, 2575 [1909].
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## Abstract Durch Reduktion von Triphenylmethan‐Farbsalzen in Pyridin‐Lösung mit Zinkstaub entstehen die gelbroten Lösungen der Farbstoff‐Radikale, die bei Luftzutritt augenblicklich wieder zu den Farbstoffen oxydiert werden. Einige weitere Umsetzungen dieser Radikale, u.a. die zur Bildung von zwei