Über die elektrolytische Ventilwirkung der Metalle Zink, Cadmium, Silber und Kupfer
✍ Scribed by Günther Schulze
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1908
- Tongue
- English
- Weight
- 986 KB
- Volume
- 331
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Hetalle Z h k , Cadmdum, SCEber und Eupfer; von G i h t h e r Schulxe. (Mitteilung aus der Physikalisch-Technischen Reiehsanstalt.) I. Zink und Cadmium. Da chemisch ahnliche Stoffe sich in bezug auf die elektrolytische Ventilwirkung ahnlich verhalten, lag es nahe, bei Zink und Cadmium, die dem Magnesium ahnlich sind, nach Ventilwirkung zu suchen. Magnesium zeigt die Erscheinung in KOH, K,CO, , N%,HPO, + NH,. Deshalb wurden Zink und Cadmium in diesen drei Elektrolyten untersucht, Beide zeigten in K,CO, eine ausgepragte Ventilwirkung. Dieselbe sol1 im folgenden naher beschrieben werden. Es wurde die gleiche Schaltung, Zellenform und Methode angewandt wie bei der Untersuchung des A1uminiums.l) Die Metalle wurden in Form von 4-6 mm dicken, zylindriechen Staben benutzt, die vor dem Gebrauch poliert und durch Spiilen mit Natronlauge gereinigt waren. Das Zink war ,,absolut chemisch rein" aus der chemischen Fabrik Tr omms d o r f, Erfurt. Auch das Cadmium enthielt keine merklichen Verunreinigungen. Wie bei den meisten Metallen, die Ventilwirkung zeigen, hatte auch hier die Konzentration des Elektrolyten groflen EinfluS auf die Erscheinung. Bei Zink bildete sich bei der Konzentration 0,05 Proz. bald nach dem Einschalten ein voluminoser Schleier um die Zinkanode. Bei ziemlich hoher Stromdichte stieg die Spannung langsam, die voluminbse Schicht wurde fester, loste sich in groSen Stticken a b und stieg mit den gefangenen Gasblasen an die Oberflache, Die Spannung stieg bei einer Stromdichte 1) 0. Schulze, Ann. d. Phys. 21. p. 929. 1907.
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